Foto: adeo-Verlag (mit freundlicher Genehmigung von Karoline Kuhn)

Sie basteln zusammen mit ihren Freunden übers Wochenende im Baumarkt mal soeben eine Loopingbahn, bringen eine Badewanne zum Fliegen oder tauchen in einem selbstgebauten U-Boot zehn Meter tief. Philipp und Johannes Mickenbecker sind echte Bastler. Ihre Devise: Das Leben ist zu kurz, um es auf der Couch zu vertrödeln. Do something! Mit ihren Projekten begeistern die Zwillinge auf ihrem eigenen YouTube-Kanal 1,2 Millionen Abonnenten. Was die wenigsten Fans wissen: Beide sind Christen.

In dem am 21.08.2020 im adeo-Verlag erschienenen Buch „Meine Real Life Story und die Sache mit Gott“, gibt Philipp Mickenbecker sehr persönliche Einblicke in sein Leben hinter der Kamera.

In seinem Buch erzählt Philipp, dass die beiden YouTuber in einem strenggläubigen Elternhaus aufgewachsen sind. Er selbst wollte lange Zeit nichts mit „dem frommen Zeug“ zu tun haben:

„Mit der Art von Religiosität, die meine Eltern lebten, konnte ich nichts anfangen, und der Gott, an den sie glaubten, kam mir nicht richtig vor.“

Dann gelingt den Brüdern mit ihrem Video von der „fliegenden Badewanne“ auf YouTube der Durchbruch. Es wird auf allen großen Facebook-Seiten geteilt. Fortan berichten Fernsehsender aus aller Welt über die verrückten Aktionen der beiden Mickenbecker-Zwillinge und ihnen bleibt keine ruhige Minute mehr. In dieser Zeit spielt der christliche Glaube für Philipp überhaupt keine Rolle, wie er in seiner bei adeo erschienen Biographie beschreibt:

„Ich habe überall vergeblich nach erfüllten, glücklichen Menschen gesucht, die einander lieben und ein Licht in der Welt sind. Stattdessen begegneten mir Besserwisser und Spaßbremsen, Verklemmte und Vorschriftenpolizisten, die sich selbst und anderen das Leben schwer machten.“

Erst eine wiederkehrende Krebserkrankung bringt den YouTuber zum Nachdenken über Gott und die Welt. Er stellt Gott auf die Probe:

„Wenn es dich [Gott] gibt, dann mach‘ mich gesund!“

Ein abenteuerlicher Weg beginnt. Offen und ehrlich schildert Philipp Mickenbecker in seinem Buch wie er mit seinen immer wieder aufkommenden Zweifeln an der Existenz Gottes umgeht:

„Ich KONNTE nicht glauben. Was ist das eigentlich für ein blödes Wort? GLAUBEN?! Ich will WISSEN!“

Er will der Sache mit Gott auf den Grund gehen, die Wahrheit herausfinden:

„Ich wollte am liebsten Gott direkt begegnen und mit ihm so reden wie mit einem anderen Menschen.“

Gott erfüllt den Wunsch Mickenbeckers nach Heilung vom Krebs zunächst nicht. Stattdessen spricht er durch andere Menschen, durch eine Vielzahl „vermeintlicher Zufälle“ und durch die Bibel zu dem nach Wahrheit suchenden Internet-Star. Selbst der tragische Tod seiner Schwester Ella, kann Mickenbecker nicht von seiner Suche nach Wahrheit abhalten. Im Angesicht dieses Schicksalschlags sowie der eigenen Krankheit macht Mickenbecker immer wieder die Erfahrung, dass Gott bei ihm ist und seine Gebete hört:

Gott hat mir gezeigt, dass er da ist, dass er mich hört und bereit ist, auf mich einzugehen.“

Allmählich verändert sich die Beziehung des YouTubers zum christlichen Glauben.

Heute ist Philipp Mickenbecker vom Krebs befreit und fest davon überzeugt, dass es Gott gibt:

„Wenn mich jemand fragt, ob ich an Gott glaube, sag ich am liebsten: ‚Nein, ich glaube nicht, ich weiß, dass es ihn gibt‘!“

Starkes Buch! Starker Typ!

Autor: Martin Meyer

Philipp’s Buch gibt’s HIER

Zum YouTube-Channel der Mickenbecker-Zwillinge geht’s HIER

Einen weiteren spannenden YouTube Kanal „Life Lion“ mit den Mickenbeckers, Samuel Koch, Christopher Schacht und anderen gibt’s HIER

Hier ein kleiner Einblick in den YouTube-Channel der Mickenbeckers mit ihrem Jahresrückblick 2019: