Foto: Michael Movchin, Sommernachtstraum MUC 2013 10, cropped, CC BY-SA 3.0

Nena feiert mit einem Greatest-Hits-Album und einer heute beginnenden Tournee mit dem Titel „Nichts versäumt“ ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum. Im Gespräch mit dem Berliner Kurier sprach sie in einem ausführlichen Interview über 40 Jahre Musik und auch über ihre Vorstellung von Gott.

Viele Musiker erleben und berichten von einem Zusammenhang zwischen Musik und Gott (wir berichteten). Ähnlich geht es auch Nena. Einige Lieder, die sie geschrieben habe, seien zu ihr gekommen. Dabei nennt sie explizit ihre Songs „In meinem Leben“, „Wunder gescheh’n“ und „Leuchtturm“ und sagt weiter:

„Da hatten die höheren Sphären auf jeden Fall auch ihre Finger mit im Spiel.“

Nach der Rolle, die Gott in ihrem Leben spiele, gefragt, antwortet die vierfache Mutter:

„Für mich spielt ein Herr Gott eine große Rolle.“

Diese Beziehung spiele auch eine Rolle in ihrer Musik und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen. Ihr gefalle es „in Gott das männliche Prinzip zu sehen“, das aber nie ohne das Weibliche funktioniere.

Ihre Beziehung zu Gott beschreibt die 58-jährige unkompliziert und betont:

„Man hat in jeder Sekunde die Möglichkeit, sich dem Göttlichen zuzuwenden. Weil Gott auch in mir und nicht irgendwo da oben ist.“

Kritisch verweist sie auf das Gottesbild, dass ihr als Kind in der katholischen Kirche vermittelt wurde, in dem Sinn, dass Gott für sie nur erreichbar sei, wenn sie „ein braves Mädchen“ sei. Dabei betont sie:

„Ich hatte schon in meiner Kindheit eine ganz andere Beziehung zu Gott. Frei von Schuld und voller Liebe.“

Das komplette Interview gibt’s unter berliner-kurier.de