Die Wochenzeitung Die Zeit widmet sich aktuell in einem ausführlichen Artikel („Bach? Meer sollte er heißen!„) der musikalischen Schaffenskraft von Johann Sebastian Bach. Darin heißt es einleitend:

„Manche Menschen glauben nicht an Gott, aber wenn sie Bach hören, werden sie religiös.“

Dieses Phänomen bestätigen viele populäre Musiker auch in Interviews.

So äußerte der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker in einem Interview zur Veröffentlichung seines Buches ‚Mönch und Krieger‘:

„Ich wäre vielleicht Atheist, gäbe es nicht die Musik.“

Und weiter:

„Wenn ich Mozart höre, spüre ich, dass es einen Gott geben muss.“

Der deutsche Rockstar Peter Maffay äußerte vor ungefähr 5 Jahren in einem Interview im Bayerischen Fernsehen bezüglich der religiösen Dimension in der Musik:

„Jeder, der lange Musik gemacht hat, stellt irgendwann die Nähe fest von Musik und Gott.“

und weiter:

„Im Musikmachen verbirgt sich oft eine Form des Gebetes.“

Anne-Sophie Mutter, die zu den erfolgreichsten Geigerinnen weltweit zählt, äußerte im Jahr 2011 im Interview mit dem Magazin Chrismon:

„Für mich ist jedes Konzert ein Gebet, mein Dank an Gott, dass ich meiner Berufung folgen darf.“

Und der deutsche Rockpoet Heinz Rudolf Kunze äußerte in einem aktuellen Interview zu seinem neuen Album ‚Schöne Grüße vom Schicksal‘:

„Künstler neigen dazu, doch eine Art von höherem Sinn zu unterstellen oder zumindest darauf zu hoffen. Und so bin ich auch.“

 

Hier mal ein Song, der diese Dimension spürbar werden lässt: