Der frühere Bundesliga-Profi und heutige Trainer von RB Salzburg Marco Rose sprach aktuell mit den Salzburger Nachrichten u.a. über seine Kindheit in der DDR und seine Hinwendung zu Gott. Das Interview steht unter dem Titel „Gott tut mir gut“.

Die ersten zwölf Jahre seines Lebens verbrachte der heute 41-jährige bis zum Fall der Mauer in der DDR. Seine Kindheit in der DDR bezeichnet er als schön und relativ entspannt, auch wenn er mitbekommen habe, „dass es für Erwachsene mit eigener Meinung sehr schwer war in der DDR“, was er aber als Kind nicht realisiert habe.

Auf die Frage, wie er sich beschreiben würde, antwortet Marco Rose u. a.:

„Ich mag Menschen, bin relativ einfach im Umgang und christlich geprägt. Ich versuche Menschen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte.“

Zu seinem Glauben sagt er:

„Ich glaube an Gott. Ich habe eine spannende Geschichte hinter mir. In der DDR wurde ja eher atheistisch erzogen. Ich bin auch nicht getauft und habe mich trotzdem über gewisse Lebensumstände entschieden, mit Gott zu leben.“

Zweifel sind ihm dabei nicht fremd. Den Glauben bezeichnet er deshalb auch als „ewiges Ringen“. So gebe es Wochen oder gar Monate in seinem Leben, wo er die Beziehung zu Gott vernachlässige, solange „bis wieder der Punkt kommt, wo ich merke, wie gut mir das tut“.

Auf die Nachfrage, in welcher Hinsicht ihm der Glaube gut tue, sagt Rose, dass sich der Mensch dadurch besser reflektieren würde und Antworten bekomme, „ohne mit anderen zu reden“. Weiter sensibilisiere ihn seine Glaube für die Frage, was gut im Leben ist. Darüberhinaus betont er:

„Und das eigene Gewissen ist in bestimmten Situationen wacher. ‚Du gibst Vertrauen, du hast Vertrauen‘ – das weckt gute Gefühle.“

Den Individualismus in einer säkularen Gesellschaft findet Marco Rose „nicht verkehrt“. Das Problem der heutigen Gesellschaft sei vielmehr der „mangelnder Respekt füreinander“.

Das komplette Interview gibt’s in den Salzburger Nachrichten.

Quelle: sn.at