Der Sänger Rea Garvey möchte mit seinem neuen Album „Neon“ Menschen in festgefahrenen Situationen neue Perspektiven aufzeigen. Ihm persönlich hilft in solchen Situationen sein fester Glaube an Gott, das Leben wieder positiv zu sehen, wie er im Interview mit Bild der Frau verriet.

Nach seinem Lebensmotto gefragt, sagt der 44-jährige:

„Ich schau mir die schlechten Dinge an und frage mich, sind sie wirklich schlecht. Oder erwarten wir nur immer das Schlimmste? Ich möchte jedenfalls einen Weg finden, Dinge, die einem passieren, zu akzeptieren und möglicherweise auch das Gute darin zu sehen.“

Auf Reisen, so Garvey, habe er neben Laptop, Kopfhörern und einem Buch „natürlich auch meinen Rosenkranz“ dabei.

Auf die anschließende Frage, ob er beten würde, bekennt Rea Garvey, dass er jeden Tag betet. Weiter sagt er, dass ihm beim Glauben an Gott die persönliche Beziehung sehr wichtig ist:

„Wenn es um meine irischen katholischen Wurzeln gehen würde, wäre ich vermutlich nicht mehr gläubig. Es liegt eher an meiner persönlichen Beziehung zu Gott. Ich bin sehr gläubig, ohne in einer Kirche zu sein.“

Danach gefragt, wie man glauben könne, wenn um einen herum die Welt bedrohlicher wird, betont der Musiker:

„Gerade dann wird es wichtiger. Durch meinen Glauben kann ich vieles positiver im Alltag sehen. Ich sage zu Gott: ‚Führ mich, denn ich weiß nicht, wo das alles hinführen soll.‘ Dann überlasse ich mein Schicksal dem lieben Gott. Ich habe diese Beziehung jahrelang aufgebaut – das ist wie in einer langjährigen Freundschaft, die man auch pflegen muss. Der Glaube ist ein fester Teil in meinem Leben.

Das komplette Interview gibt’s unter bildderfrau.de