Andrea Schnartendorff, Lothar Wieler RKI, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler, der während der Corona-Pandemie 2020 eine deutschlandweite Bekanntheit erreichte, erklärte am Freitag im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur in Berlin, dass der Gottesdienstbesuch seiner Meinung nach „relativ sorglos“ möglich ist, wenn die Hygienekonzepte eingehalten werden. Dabei äußerte sich der 59-jährige Mikrobiologe auch zu seinem persönlichen Glauben.

Im KNA-Interview berichtete Lothar Wieler, dass er sonntags die Heilige Messe besuche und auch aktuell „weiterhin“ in „meine Gemeinde bei den Dominikanern“ gehe, weil dort ein „gutes Hygienekonzept“ gegeben sei.

Danach gefragt, welche Rolle der Glaube in seinem Leben spiele, bekannte der Mikrobiologe:

„Gottvertrauen ist für mich ein Fundament, eine Basis, die mir gerade jetzt die Arbeit erleichtert.“

Weiter brachte er zum Ausdruck, dass seiner Meinung nach die Kirchen systemrelevant sind. Diesbezüglich betonte Wieler:

„Wann, wenn nicht jetzt ist die Zeit der kirchlichen Seelsorge, wo die Medizin an ihre Grenzen stößt und die Menschen nach Trost, Hoffnung und Zuwendung suchen.“

Quelle: domradio.de