U.S. Embassy photographer JP Evans, Robert Redford (cropped), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Hollywood-Star Robert Redford, der neben seinem Beruf als Schauspieler auch als Umweltschützer aktiv ist und dabei unter anderem den Natural Resources Defense Council unterstützt, traf letzte Woche Papst Franziskus, der dieser Tage sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiert, bei seiner wöchentlichen Generalaudienz. Die beiden schüttelten sich die Hände und begrüßten sich herzlich.

Wie u.a. RTL, der Stern oder die Gala gleichermaßen berichten, ist Robert Redford ein bekennender Fan von Papst Franziskus. Bereits im Jahr 2015 lobte der Oscar-Preisträger das Oberhaupt der katholischen Kirche insbesondere mit Blick zu dessen entschiedener Positionierung zum Klimawandel. Vor dem US-Kongress hatte Franziskus damals unter anderem erklärt: „Der Klimawandel ist ein Problem, das nicht länger einer kommenden Generation überlassen werden darf.“ Dazu äußerte Robert Redford im Gespräch mit „MSNBC“ im Jahr 2015:

„Die Ansprache von Papst Franziskus an den Kongress wird als ein Tag in die Geschichte eingehen, an dem der Klimawandel endlich in Gang kam.“

In seiner zweiten Enzyklika mit dem Namen „Laudato si“ hatte Papst Franziskus deutlich seine Sichtweise geschildert. Die auf den 24. Mai 2015 datierte und am 18. Juni 2015 in acht Sprachen veröffentlichte Verlautbarung Über die Sorge für das gemeinsame Haus befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz und setzt zudem Zeichen im Hinblick auf bestehende soziale Ungerechtigkeiten und auf die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen. In den internationalen Medien wurde die Enzyklika vielfach als Aufruf zu einem weltweiten Umdenken und als Wendemarke in der Kirchengeschichte bezeichnet.

Diese Haltung und Klarheit imponierte Robert Redford, was er am vergangenen Mittwoch dem Papst auch persönlich zum Ausdruck bringen konnte. Dass er selbst ein spirituelle Mensch ist, erklärte der heute 83-jährige Hollywood-Star im Jahr 2007 im Interview mit dem Magazin „Playboy“. Damals sagte er:

„Wenn mich irgendetwas führt, ist es die Natur. Dort liegt meine Spiritualität. Ich glaube nicht an eine organisierte Religion.“

Heute zeigt sich Robert Redford zumindest vom Oberhaupt einer organisierten Religion beeindruckt, was vielleicht auch am Verständnis von Franziskus am Papstamt liegt. 2013 wurde Jorge Mario Bergoglio zum Papst gewählt. An seinem Selbstverständnis als Priester hat das nichts geändert. Noch immer spricht der ehemalige Straßenpfarrer den einzelnen Menschen direkt an – wie einst in den Armenvierteln von Buenos Aires.

Dieser Tage feiert Papst Franziskus, der nach einer lebensverändernde Beichte sich für den Priesterdienst entschied, sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Mehr dazu unter katholisch.de

Quellen: vip.de, stern.de