Der russische Nationalspieler Alexander Samedov spielt heute Abend mit seinem Team gegen Kroatien um den Einzug ins WM-Halbfinale. Abseits des Fußballs erhielt das Leben von Alexander Samedov eine neue Perspektive, wie das Magazin Livenet aktuell berichtet. Heute liest er gerne in der Bibel, die für ihn Lebensbedeutung bekommen hat.

Samedov wuchs in einer interreligiösen Familie auf. Sein Vater ist Aserbaidschaner und gläubiger Moslem, seine Mutter kommt aus Russland und ist orthodoxe Christin. Die Eltern praktizierten jeweils ihre Religion. Alexander ging zunächst seinen eigenen Weg. Dazu sagt er der heute 33-jährige:

„Mein Vater hat mir immer gesagt, dass ich Muslim bin. Meine Mutter war damit aber nicht einverstanden. Ich bin nicht wirklich in eine der beiden Richtungen gegangen. Ich habe mein Leben auf meine Art gelebt.“

Dies änderte sich, als er seine Frau Yulia kennenlernte. Durch sie beginnt er sich für den christlichen Glauben zu entscheiden. Diesbezüglich sagt er:

„Ich begann, mit ihr in ihre Kirche zu gehen. Mein Leben änderte sich dann langsam.“

Der Perspektivwechsel und seine Entscheidung für ein Leben in Beziehung mit Jesus Christus tritt ein, als das Lesen in der Bibel immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil in seinem Leben wird. Dabei stellte der russische Nationalspieler für sich fest, dass das Lesen der Bibel anders war als das Lesen eines üblichen Buches. Im Bibellesen sah er „eine willkommene Abwechslung zum mühsamen Lesen von leblosen Wörtern aus einem Schulbuch oder einem anderen Buch“.

Viele seiner Lebensfragen wurden durch das Buch der Bücher beantwortet. Dazu sagt Alexander Samedov heute:

„Ich sehe das Lesen der Bibel nicht wie das Lesen anderer Bücher, denn die Bibel ist etwas Geistiges. Sie gibt uns die Richtung für unser Leben vor.“

Auch sein Umgang mit Erfolg oder Misserfolg änderte sich dadurch.

Quelle: livenet.de