Die österreichische Sängerin Rose May Alaba nahm ihr neue Single „Hide & Seek“ während einer mehrwöchigen Reise in Nigeria, dem Heimatland ihres Vaters, auf. Im Interview mit Doreen Hinrichs sprach sie darüber. Dabei bekannte sich die 26-Jährige auf Nachfrage auch zu ihrem Glauben an Gott.

Ihr Talent für die Musik sieht sie ähnlich wie ihr Bruder David sein Talent für Fußball als von Gott gegeben. Diesbezüglich brachte sie ihren Dank zum Ausdruck, dass ihre Eltern „schon sehr früh beide unsere Talente erkannt und auch dementsprechend gefördert“ haben.

Mit Blick auf ihr musikalisches Wirken erklärte sie, dass es nicht ihr Ziel sei berühmt zu werden. Vielmehr betont Rose May, die mit „All Of This Is You“ und „Love Me Right“ schon zwei Hit-Singles in den österreichischen Charts verbuchen konnte:

„Mein Ziel ist es, mit meinem Gott gegebenen Talent die volle Kraft auszuschöpfen.“

Ihr Glaube hilft ihr aber nicht nur im Musik-Business, sondern gibt ihr vor allem Orientierung im Alltag, so wie aktuell im Umgang mit der Corona-Pandemie. Dazu erklärte sie:

„Ich bin sehr gläubig und habe auch während der Pandemie noch mehr meinen Glauben gestärkt.“

Der Glaube helfe ihr in schwierigen wie positiven Lebensumständen, was die Sängerin wie folgt weiter beschrieb:

„Die Worte Gottes schenken mir Weisheit und Kraft und helfen mir richtig in verschiedenen Situation zu handeln.“

Im Interview mit dem Jugendmagazin funky erklärte Rose May Alaba, dass sie von ihren Eltern im Glauben erzogen wurde, was ihr schon als Kind „sehr geholfen“ habe, wenn es ihr einmal nicht gut ging. So ist es auch heute:

„Wenn ich in einem Loch bin, dann gibt Gott mir bis heute Kraft.“

Aber auch gute Momente im Leben durchlebt sie seit ihrer Kindheit mit ihrem Glauben. Dazu sagte sie:

„In meiner Jugend kam viel von meinem Selbstbewusstsein erst durch meinen Glauben, und das ist auch immer noch so.“

Darauf angesprochen, dass in der heutigen Gesellschaft Glaube und Religion ‚weitläufig eher als uncool‘ gelten, erklärte Rose May Alaba, dass es für sie irrelevant ist, ob der Glaube als cool oder uncool gilt. Für sie sei es vielmehr wichtig, „dass Religion nicht als Machtinstrument genutzt“ werde, sondern Menschen verbinde.

Bereits im März 2017 sagte sie im Interview mit dem österreichischen Magazin Kurier, dass ihre Eltern ihr „von klein auf“ vermittelt haben, dass man sich für seinen Glauben nicht schämen müsse. Sie verstehe selbst auch nicht, warum man sich für etwas schämen solle, wodurch man „ein besserer Mensch“ werde. Weiter betonte die Sängerin:

„Ich versteh’ gar nicht, warum es so uncool ist, eine Religion zu haben. Es geht ja nicht mal um Religion, sondern darum, an etwas zu glauben, was dich als Mensch besser macht.“

So geht sie mit Gottvertrauen durchs Leben und ist sich dabei gewiss:

„Ich glaube auch, der liebe Herr im Himmel hat für uns alle einen Weg.“

Die Beziehung zu Gott pflegt sie im Gebet und im Lesen der Bibel, wie Rose May Aaba etwa im Interview mit der österreichischen Kronenzeitung im Oktober 2017 erklärte:

„Ich bete vor jedem Auftritt und lese täglich in der Bibel. Das stärkt mich.“

Als ihre Lieblingsbibelstelle nannte die 26-Jährige Philipper 4:13: „Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“

Quellen: web.de, funky.de, kurier.at, krone.at

Hier ihre Hit-Single „Love me right“: