Im Interview mit dem Bahn-Magazin DBMobil spricht sich der Schauspieler Hennig Baum („Der letzte Bulle“), der ab kommender Woche im Kino-Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zu sehen ist, für tägliches Bibellesen aus. Henning Baum ist gläubiger Protestant.

Auf die Frage, ob es ihm als gläubigen Protestanten gelungen sei, die Bibel ganz zu lesen, gibt Baum zu, dass er das aus folgendem Grund noch nicht geschafft habe:

„Wenn endlos Stammbäume beschrieben werden, sacke ich im Sessel zusammen.“

Aber weiter betont er:

„Baum’s Empfehlung zum Bibellesen: täglich einen kleinen Happen. Um den Tag mit Geist und Sinn zu beleben, reichen zwei, drei Verse aus.“

Jüngeren Menschen empfiehlt der 45-Jährige weiter:

„Die Bibel gibt es auch als App.“

Henning Baum wird im Laufe des Interviews auch mit der Frage konfrontiert, welchen Stoff er Adolf Hitler zu lesen gegeben hätte, um aus ihm einen guten Menschen zu machen, wenn er ab Herbst 1900 in der Realschule in Linz Deutschlehrer des späteren Diktators gewesen wäre. Dazu sagt der Schauspieler und Buchliebhaber:

„Den ersten und zweiten Brief des Paulus an die Korinther. Man lernt: Jede Errungenschaft, die der Einzelne für groß halten mag, bedeutet nichts, wenn ihr die Liebe fehlt, denn sie steht über allem.“

Das komplette Interview gibt’s unter mobil.deutschebahn.com