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Der Schauspieler Lucas Englander, der ab dem 6. Oktober in der Comedy-Serie „Parlament“ (immer dienstags ab 20:15 Uhr im ARD-Spartensender One) neben der Schauspielerin Christiane Paul in einer Hauptrolle zu sehen sein wird, stellte sich vorher in einem Selfie-Interview den Fragen des Journalisten Daniel Benedict. Dabei beantwortete der 28-Jährige auch die Frage nach seinem Gottesbild.

Danach gefragt, wie er sich Gott vorstelle, antwortete Lucas Englander:

„Wie unendliche Liebe und Empathie. Ohne Verkörperlichung, ohne Geschlecht, ohne Vermenschlichung. Das ist paradox. Trotzdem, irgendwo dort in etwas, was nicht kulturell ist, etwas, das einfach da ist ohne Meinung, da findet mich Gott ab und zu.“

Weiter ist in diesem spannenden Selfie-Interview zu erfahren, dass Englander mit Blick auf seine Persönlichkeit, gerne die Prägung durch die „neoliberale Konkurrenzgesellschaft“ ablegen würde und dementsprechend ohne das Gefühl, „stark sein zu müssen, oder eloquent, überzeugend sein zu müssen“ durch das Leben zu gehen. Die Lebenseinstellung, dass es „um’s Thema“ gehe und nicht um ihn selbst, helfe ihm heute „immer wieder aus meinem Ego raus“, so der Schauspieler.

Zudem brachte der 28-Jährige zum Ausdruck, dass er weniger in die Zukunft und Vergangenheit blicken wolle, sondern sein Augenmerk auf das Leben im Hier und Jetzt richten wolle.

Quellen: shz.de, noz.de