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Die Schauspielerin Maria Bachmann sprach aktuell im Interview mit dem Magazin Stadtgottes über ihren Glauben. Dabei berichtete die 55-jährige, wie das ihr in der Kindheit vermittelte Gottesbild ihren Glauben geschwächt hat und wie sie im Lauf ihres Leben zu einer lebendigen Gottesbeziehung gelangte, so dass sie heute von Herzen beten und „an das Göttliche, in dem alles vorhanden ist“ glauben kann.

Den liebenden Gott habe sie in ihrer Kindheit nur im Jugendgottesdienst gespürt, ansonsten sei die Bibel so ausgelegt worden, dass sie dadurch keine Stärkung erfahren habe und vielmehr „Abhängigkeit und Ohnmacht“ empfunden habe. Dazu erklärte die beliebte Fernsehschauspielerin:

„Gottvertrauen habe ich erst als Erwachsene gefunden.“

Heute könne sie die biblischen Texte „ganz anders interpretieren“ mit Blick darauf, was diese Texte für sie bedeuten. Dadurch entdecke sie in der Bibel „Juwelen“. Dies erklärte sie anhand der Bibelstelle „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Joh 15,5). Dieses Bild gibt ihr heute folgende Gewissheit:

„Jesus will damit ausdrücken: Wie ich das Göttliche für mich verinnerliche, so könnt ihr das auch. Durch seine Gleichnisse ist er für mich ein Begleiter, ein Wegweiser.“

Zudem geben ihr diese Worte Orientierung dahingehend, „bei mir zu bleiben und nicht nach außen zu suchen“, so Maria Bachmann weiter.

Große Bedeutung in ihrer neu entdeckten Gottesbeziehung hat für die 55-jährige heute das Gebet. Während sie in ihrer Kindheit gar keinen Bezug zu dem Gesagten oder Gesungenem gehabt habe, habe sie die Kraft des Gebetes im Lauf ihres Lebens „wieder neu entdeckt“. Dazu betonte sie:

„Es [das Gebet] ist für mich wie Balsam. Ich kann meine Sorgen und Ängste abgeben und loslassen.“

Eine besondere Bedeutung hat für Maria Bachmann das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat (Mt 6,9-13). Dazu erklärte sie:

„Ich bete fast jeden Tag das ‚Vater unser‘. Es erdet und ankert mich.“

Quelle: stadtgottes.de