In einem exklusiven Interview auf stimme.de sprach der Rudolf Schenker, Gitarrist der weltweit erfolgreichen Rock-Band Scorpions, auch über Moral in der Musik und seine Vorstellung von Gott.

Zur aktuellen Problematik von Grenzüberschreitungen in der Musik entgegnet Rudolf Schenker, dass die Musik auf einem positivem Weg viel mehr bewirken könne. Dazu sagt er u.a.:

„Es gibt andere Wege, Menschen zu bewegen, die Liebe zum Beispiel.“

Und weiter:

„Liebe wird oft vernachlässigt, dabei ist Liebe der Schlüssel des Lebens. Liebe öffnet alles. Deshalb haben die großen Meister wie Buddha oder Jesus mehr erreicht als alle Machthaber mit ihren Kriegen.“

Liebe, wie sie Papst Franziskus ausstrahlt, könne die Menschen vereinen, so Schenker. Über Papst Franziskus äußert er weiter:

„Der Mann hat durch seine Art eine positive Energie in die Kirche gebracht. Der sitzt nicht auf dem hohen Ross, der ist ganz unten und sagt, ich bin Diener Gottes.“

Auf die anschließende Frage, ob er selbst gläubig sei, antwortet der Rock-Gitarrist:

„Ich glaube auf jeden Fall. Ich beschäftige mich mit Gott seit ich geboren bin.“

Er habe sich mit „Philosophie und Glaubenssachen“ auseinandergesetzt, so Schenker. Außerdem apelliert er, dass die Menschen mehr meditieren sollten, um zu sich selbst zu finden. Menschen, die innehalten, seien ausgeglichener.

Quelle: stimme.de

 

Hier ein Song der Scorpions mit religiösen Anklängen – Send me an Angel