Im Interview mit Dirk von Nayhaus sprach der Schauspieler Sebastian Koch, der aktuell mit dem Medienpreis Bambi für seine Hauptrolle im ‚oscarnominierten‘ Film „Werk ohne Autor“ ausgezeichnet wurde, im evangelischen Magazin Chrismon über das Älterwerden, den Umgang mit Schuldgefühlen, das Bewältigen von Krisen, seine Kinder und seine Vorstellung von Gott.

Im Interview sagte er, dass er „sehr protestantisch, methodistisch“ aufgewachsen sei. Über seine heutige Vorstellung von Gott äußerte der 56-jährige:

„Gott ist in uns.“

Dazu führte er weiter aus:

„Es gibt diese friedlichen, sehr kraftvollen Momente, die zugleich eine große Leichtigkeit haben. In denen man weiß, dass wir alle zusammenhängen, dass wir zusammen atmen. Man kann das intensiv wahr­nehmen, aber so schwer beschreiben.“

Weiter betonte er in dem Interview, dass er den Tod an sich nicht fürchte und ihn vielmehr als „Übergang“ sehe.

Die Akzentuierung Jesu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ spielt auch für das Leben von Sebastian Koch eine Rolle, ohne das er dies im Interview mit Dirk von Nayhauß explizit äußerte. Für sein Leben ist ihm die „Verantwortung, für sich selbst zu sorgen“ bzw.  „fürzusorgen“ wichtig. Dann sei „der Atem in der Mitte“, um dann auch „andere viel besser“ zu sehen, so Koch.

Mit dem Älterwerden verschieben sich für ihn die Prioritäten verbunden mit der Frage „Was ist wirklich wichtig?“. Dazu sagte er weiter:

„Man wird gelassener – ich lerne das immer noch.“

Quelle: chrismon.evangelisch.de (Dirk von Nayhauß: Fragen an das Leben)

 

Sebastian Koch im Interview nach dem Gewinn des Bambi