Ihre Leidenschaft für das Bergsteigen treibt Tamara Lunger immer wieder auf die höchsten Gipfel der Erde. Die 30-jährige Südtirolerin gehört zu den Besten ihres Fachs und setzt Meilensteine im Alpinismus. Im Interview mit n-tv sprach sie aktuell über ihre Leidenschaft für das Bergsteigen und das Erlebnis, die Schöpfung zu erfahren.

Die Faszination, Achttausender zu besteigen, besteht für Tamara Lunger vor allem darin, sich selbst bewusst wahrzunehmen. Dazu sagt sie:

„Man ist nicht abgelenkt von anderen Freuden. Es ist fernab von jeder Zivilisation, sodass man sich selbst spüren und erleben kann. Das ist im Alltag nur selten möglich, wenn man sich nicht bewusst die Zeit dafür raubt und beispielsweise meditiert. Es gibt eine ständige Überflutung mit Informationen. Man hat nie Zeit, mit sich selbst zu sein. Das ist der Grund, warum ich immer wieder bergsteigen gehen muss.“

Und weiter:

„Wenn ich ganz oben stehe, sehe ich Heimat. (…) Es ist etwas ganz Besonderes, so etwas erleben zu dürfen.“

Getragen fühlt sie sich auf diesen gefährlichen Expeditionen auch durch ihren Glauben an Gott, der ihr in ihrer Kindheit vermittelt wurde. Diesbezüglich sagt sie:

„Schon als Kind war ich sehr gläubig und habe jeden Abend mit meiner Familie gebetet. Ein Satz der Gebete ist mir im Gedächtnis geblieben: Wenn Gott will, wirst du morgen wieder geweckt. Für mich heißt das: Wenn Gott will, dass ich vom Berg wiederkomme, dann komme ich wieder.“

Über ihre Erfahrungen beim Bergsteigen hat Tamara Lunger auch ein Buch geschrieben mit dem Titel „Meine Glückseligkeit an der Grenze zum Tod“.

Das komplette Interview gibt’s unter ntv.de