Vor Jahren erkrankte die niederländische Moderatorin Sylvie Meis an Brustkrebs. Heute gilt sie als geheilt. Im aktuellen Interview mit dem Magazin Bunte berichtete die 40-jährige, wie sehr die Diagnose ihr Leben verändert hat und weiterhin ihr Leben bestimmt. Halt findet sie im Glauben an Gott.

Sie denke „jeden Tag“ daran, dass bei ihr der Krebs wieder ausbrechen könne. Dazu sagt sie:

„Es vergeht kein Tag seit neun Jahren, dass ich nicht daran denke. Natürlich auch, wenn ich jeden Tag eine Tamoxifen-Tablette nehme.“

Tamoxifen wird zur Brustkrebs-Therapie eingesetzt. Auch sehe sie beim Ausziehen täglich ihre Narben.

Weiter erklärte Syvie Meis zum Wendepunkt in ihrem Leben:

„Die Diagnose hat mein Leben beeinflusst wie keine andere Situation. Wenn man mit der Endlichkeit seines jungen Daseins konfrontiert wird, stellt man sich plötzlich wichtige Fragen: Was will ich noch mit meinem Leben machen? Wo will ich hin? Wer bin ich als Frau? Wo will ich stehen, wenn ich 40 bin?“

Orientierung gibt ihr dabei der christliche Glaube, mit dem sie aufgewachsen ist. Auf die Frage im Bunte-Interview, ob sie an Gott glaube, antwortet Sylvie Meis:

„Ja. Ich bin katholisch. (…) Mein Glaube ist mir wichtig, vor allem seit meiner Krankheit. Ich halte mich an Gott fest und vertraue darauf, dass er es gut mit mir meint.“

Besonders wichtig sei ihr der Wert der Ehrlichkeit. Das gebe sie auch an ihren Sohn Damian weiter, indem sie ihm verdeutliche: „Gott kennt die Wahrheit, pass immer auf, was du sagst.“ Jeden Abend bete sie auch mit ihrem Sohn.

Vor 2 Jahren sagte sie bereits gegenüber dem Magazin Closer, dass sie neben ihrer Familie bei Gott Halt findet, an den sie sich immer wieder im Gebet wende:

„Ich gehe zwar selten in die Kirche, doch ich bete jeden Tag und gehe regelmäßig in mich. Das ist ein sehr kostbarer Moment für mich.“

Und weiter bekannte sie:

„Ich glaube ganz fest daran, dass es einen Gott gibt, der da oben sitzt und alles regelt.“

Im Frühjahr 2017 verriet Sylvie Meis im Interview mit der Zeitschrift Gala, dass sie nach ihrer Scheidung „hoffe und bete, dass ich der echten Liebe noch ein zweites Mal begegnen werde“. Und weiter sagte sie:

„Wenn es mir danach vergönnt ist, noch ein Kind zu bekommen, wäre ich Gott sehr dankbar.“

Quellen: bunte.de, promiflash.de, ntv.de, domradio.de, livenet.de und bauermedia.com