Toni Polster: „Ich glaube an Gott und bete jeden Tag“

Die österreichische Fußball-Legende Toni Polster war in den 1980er- und 1990er-Jahren einer der erfolgreichsten und populärsten österreichischen Fußballspieler, der insbesondere bei Austria Wien, beim FC Sevilla, beim 1. FC Köln und in der österreichischen Nationalmannschaft mit einer überragenden Tor-Quote glänzte. Für den 61-Jährigen spielt der christliche Glaube eine große Rolle. Auch heute betet er täglich, wie Polster aktuell im Interview mit der Wiener Zeitung verriet.

Im Umgang mit den Tiefen des Lebens hilft dem ehemaligen internationalen Top-Stürmer, dass er aus einer Perspektive der Hoffnung versuche, „immer weiter(zu)machen“. Er wisse nicht, „wann mich der liebe Gott zu sich holt“, wolle dies aber auch nicht provozieren, fügte der 61-Jährige mit Blick auf seine Lebensgrundhaltung an. Auf die Frage, was ihm in schweren Momenten konkret helfe, sagt Polster:

„Ich glaube an Gott und bete jeden Tag. Dieses Zwiegespräch tut mir gut.“

Und weiter:

„Ich glaube fest daran, dass ich meine Eltern und meine Familie irgendwann wieder sehen werde. Das gibt mir Kraft. Vor allem, wenn man mit Enttäuschungen zu kämpfen hat.“

Zu seiner Werteorientierung ließ Toni Polster durchblicken, dass ihm materielle Dinge „immer weniger“ bedeuten. Vielmehr sei er sich bewusst, dass man mit Geld „keine Familie zusammenhalten, keine Gesundheit herbeizaubern“ könne.

 

Bereits im Sommer 2017 sprach Toni Polster im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung ‚Der Sonntag‘ über die Bedeutung der Religion für sein Leben. Seinerzeit sagte er:

„Ich war von klein auf ein gläubiger Mensch. Ich bin mir sicher, dass es da einen gibt, der auf uns aufpasst.“

Die Bibel sei für ihn ein Leitfaden durch das Leben, erklärte der ehemalige Weltklasse-Stürmer und betonte dabei:

„Wenn sich mehr Menschen daran orientieren würden, wäre die Welt glücklicher.“

Polster schilderte weiter, dass er im täglichen Gebet seine ganz persönliche Aussprache mit Gott pflegt. Dazu erklärte er:

„Ich erlebe im Gebet Befreiung, ich teile mit Gott meine Ängste und Sorgen.“

Außerdem, so die Kicker-Legende weiter, erinnere ihn das Gebet daran, ein respektvolles und anständiges Leben zu bestreiten. Dabei sei ihm bewusst, dass er wie jeder andere Mensch auch Fehler habe.

Seinen Glauben bringt Toni Polster auch durch eine Kreuzkette zum Ausdruck, die er um seinen Hals trägt. Diese ist auch auf Insta-Posts von ihm zu sehen. So wie auf einem aktuellen Post zu einem Vodcast mit der Kabarettistin Monika Gruber und seinem ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Andreas Herzog oder auf einem Foto-Post, auf dem er in seiner aktiven Zeit als Spieler im Trikot des spanischen Fußballclubs CD Logroñés zu sehen ist.

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Quellen: wienerzeitung.at, erzdioezese-wien.at, instagram.com