Der Fernsehmoderator und ehemalige Weltklasse-Skirennläufer Armin Assinger gewann in seiner Skikarriere, die zweimal durch schwere Verletzungen unterbrochen wurde, insgesamt vier Weltcuprennen in Abfahrt bzw. Super-G. Seit 1995 ist Assinger als Co-Kommentator bei Skirennen und seit 1999 als Moderator verschiedener Fernsehshows, unter anderem der Millionenshow, zu sehen. Er wurde achtmal mit dem Fernsehpreis Romy ausgezeichnet. Orientierung gibt dem 57-Jährigen der christliche Glauben. Im Kärtner „Sonntag“-Interview sprach er kürzlich über seinen Bezug zum Glauben und zu christlichen Werten.

Zu seinem Gottesbild sagte Armin Assinger u.a.:

„Gott ist immer da wenn ich ihn brauche. Er ist so etwas wie ein Anker für mich.“

Gott sei für ihn „eine übergeordnete, spirituelle Macht, die für mich allgegenwärtig ist“. Den Kontakt zu Gott suche er „immer wieder“ und pflege die Beziehung zu Gott im Gebet. Zudem erklärte der ORF-Moderator, dass er Gott auch in der Natur wahrnehme. So zum Beispiel, wenn er mit mit dem Mountainbike in den Bergen unterwegs sei. Dazu sagte Assinger:

„Irgendwie spüre ich dann, dass der liebe Gott auf uns und auch auf mich herunterschaut.“

Eine stabile Orientierung im Leben geben dem 57-Jährigen die christlichen Werte, die mit der Beziehung zu Gott verbunden sind und für ihn eine große Rolle spielen. So sei es für ihn wichtig, „verzeihen zu können, nachsichtig zu sein, einmal einen Schritt zurück zu machen, um den Sichtwinkel zu verändern oder die Dinge von der Metaebene aus zu betrachten“.

Schon während seiner Zeit als Skirennläufer habe er, wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, auf Gott vertraut. Diesbezüglich berichtete Armin Assinger gegenüber der Kärntner Kirchenzeitung:

„Sehr viele Sportlerinnen und Sportler bekreuzigen sich, bevor sie sich einen Berg hinunterstürzen oder in den Wettkampf gehen. Damit wird ein gewisses Gottvertrauen öffentlich dargestellt, und man erhofft sich den viel zitierten Segen von oben, ganz klar!“

Auch sei dieses öffentlich gezeigte Gottvertrauen ein Ausdruck der Hoffnung, „gesund ins Ziel“ zu kommen.

 

Große Bedeutung hat für ihn auch die eigentliche Bedeutung des Weihnachtsfestes, an dem seit jeher gefeiert wird, dass Gott Mensch wurde und sich in Jesus Christus gezeigt hat. Darüber sprach Armin Assinger bereits im Jahr 2007 im Interview mit inpuncto, dem Magazin zur KirchenZeitung. Damals beklagte er, dass das Beschenken zur Weihnachtszeit „schon manchmal extreme Auswüchse“ angenommen habe. „Noch viel schlimmer“ sei es seiner Meinung nach aber, wenn das Weihnachtsfest nur noch „als Mittel zum Zweck“ für das Beschenken angesehen werde. Dazu führte er weiter aus:

„Geschenk auspacken und dann vor den Fernseher – so soll Weihnachten ja nicht stattfinden. Für mich und meine Familie gehört das gemeinsame Singen – egal wie falsch – genauso dazu wie der Besuch der Christmette.“

Durch das Bewusstwerden der wahren Weihnacht, wird ihm auch klar, dass er nicht nur zur Weihnachtszeit Freude bereiten wolle, „sondern schon während des Jahres“, erklärte Armin Assinger weiter.

Quellen: katholisch.at, kath-kirche-kaernten.at, inpuncto, Magazin zur KirchenZeitung