Foto: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Urs Meier: „Die Bibel ist immer noch modern“

Zu Beginn des neuen Jahres startete die Katholische Sonntagszeitung (Ausgabe 10./11. Januar / Nr.2) eine Umfrage, in der elf Prominente Auskunft darüber geben, wie die Bibel ihr Leben prägt. Einer der Befragten ist der ehemalige Schweizer Fußballschiedsrichter und heutige Fußballkommentator Urs Meier, der von 1995 bis 2000 sechs Mal in Folge sie Auszeichnung zum Schweizer „Schiedsrichter des Jahres“ erhielt.

Zu Beginn seines Statements zur Bibel verwies Urs Meier auf Worte Jesu, die der ehemalige FIFA-Schiedsrichter wie folgt wiedergibt:

„Selig sind die, die das Wort Gottes hören und bewahren.“

Diese Worte habe er als Kind immer beim Gottesdienstbesuch in seinem Heimatort Würenlos in der Schweiz gelesen, berichtet Meier und erklärt weiter, dass ihm das Verständnis der Bibel im Religionsunterricht vermittelt wurde. Zudem schildert der 67-Jährige, dass es für ihn im Allgemeinen schon immer von Bedeutung gewesen sei, „nicht nur die Geschichte zu kennen, sondern auch aus ihr zu lernen“. So habe es ihn auch motiviert, aus der Bibel „Lehren für mein Leben im Hier und Heute zu ziehen“. Dazu betont er:

„Mir hat die Bibel Werte vermittelt, Grenzen und menschliche Eigenschaften aufgezeichnet, welche mich zu dem werden ließen, der ich nun mal bin.“

Urs Meier zeigt sich überzeugt, dass die Bibel nachhaltig Orientierung im Leben geben kann. Es lohne sich „immer wieder“ in der Bibel zu lesen und über die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift „zu verstehen, warum etwas so ist, wie es ist und wie wir uns dabei verhalten oder auch ändern können“, so der Schweizer Fußball-Experte, der von 2005 bis 2018 bei Fußballübertragungen als Experte für das ZDF tätig war und heute als TV-Experte bei Blue zu sehen ist.

Resümierend stellt Urs Meier fest:

„Die Bibel ist immer noch modern und eine Lebenshilfe.“

 

Quelle: Katholische Sonntagszeitung (Ausgabe 10./11. Januar / Nr.2)