Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht seit Jahren öffentlich zur Bedeutung, die der Glaube an Gott in seinem Leben hat (wir berichteten). Aktuell sagte der 72-Jährige gegenüber der dpa, dass die anhaltende Coronakrise ihn in seinem Glauben nicht erschüttert habe.

Dazu betonte Kretschmann:

„Sie hat meinen Glauben nicht verändert, definitiv nicht.“

Die Pandemie erkläre er naturwissenschaftlich und nicht mit göttlichem Einwirken. Als Christ habe er zudem ein Grundvertrauen in die Welt und in die Menschen. Dieses werde auch durch diese Krise bestätigt. Diesbezüglich betonte der baden-württembergische Ministerpräsident:

„Gott hat die Menschen mit Kreativität ausgestattet. Und die Menschheit bewältigt eine solche Krise kreativ.“

Sein Glaube erleichtere ihm auch den Umgang mit der Krise, so der gläubige Katholik. Weiter erklärte er:

„Ich kann als Politiker scheitern, wenn ich Fehlentscheidungen treffe. Aber deshalb scheitere ich nicht vor Gott und meinen Lieben.“

Gläubig zu sein, das bedeute für ihn auch, ein Grundvertrauen in die Welt und in die Menschheit zu besitzen.