Der Astrophysiker und Radioastronom Prof. Dr. Heino Falcke berichtete am zweiten PROCHRIST LIVE-Abend der Themenwoche „Unglaublich?“ von seiner Arbeit als Naturwissenschaftler, von Erkenntnissen über das Weltall und was beides mit dem christlichen Glauben zu tun hat.

„Das Universum hat einen Anfang und ein Ende. Aber: Wo kommt denn alles her?“

Diese Frage kann nach Überzeugung von Heino Falcke nicht allein mit den Naturgesetzen beantwortet werden.

Es gebe mehr Sterne im Weltall als Sandkörner im Meer. Der Mensch sei also nur ein verschwindend kleiner „Partikel“ auf einem anderen etwas größeren Partikel – genannt „Erde“ – im vermutlich endlosen All. Dennoch gälten überall die gleichen Naturgesetze. Auf die Frage, wo alles herkommt, gebe die Bibel eine Antwort.

„Für mich ist der Schöpfer all dessen Gott, der alles in Händen hält und mit dem ich direkten Kontakt aufnehmen kann.“

Doch zu Gottes Schöpfungswerk gehöre nicht nur das Weltall mit seiner unglaublichen Schönheit.

„Als Krönung seiner Schöpfung hat Gott uns Menschen geschaffen mit unseren Gefühlen und der Fähigkeit, zu denken und unseren Verstand einzusetzen.“

Falke fordete die 700 Gäste in der Kongresshalle am Zoo Leipzig auf, mit dem Denken und Hinterfragen nie aufzuhören.

Glauben, Wissen und Denken gehörten zusammen,

so der Wissenschaftler von der Radboud-Universität im niederländischen Nijmegen.

Quelle: jesus.de