Christoph Maria Herbst: „Zum Glück bin ich sehr gläubig erzogen worden“

Der Schauspieler Christoph Maria Herbst ist aktuell im Film „Sommer auf Asphalt“ im Kino zu sehen. Darin spielt er einen schwerkranken Mann, der nochmals den Kontakt zu seiner Tochter finden möchte. Im Interview mit der Funke-Mediengruppe bezog der 60-Jährige Stellung zu seiner Perspektive auf den Tod.

Die Frage, ob er Angst vor den Tod habe, verneint Christoph Maria Herbst. Er könne nicht genau erklären, warum er keine Angst vor dem Tod verspüre, fügt der Schauspieler an und lässt als mögliche Erklärung dafür durchblicken:

„Zum Glück bin ich sehr gläubig erzogen worden.“

Und weiter:

„Ich glaube, dass mit dem Ende meiner physischen Existenz noch nicht alles vorbei ist.“

Vielmehr freue er sich „voller Neugier“ auf das, was nach dem Tod kommt. Zur sich anschließenden Frage, ob er an Himmel und Hölle glaube, erklärt Herbst, dass er diesbezüglich nicht so „infantilisiert“ sei, auch wenn er als katholischer Christ und Ex-Ministrant mit derlei Gedankengut aufgewachsen sei. Dazu betont der Stromberg-Schauspieler:

„Aber ich glaube schon daran, dass es eine Gottesferne geben kann.“

Natürlich könne er nicht sagen, welche Ausgestaltung diese Dimension nach dem Tod habe, fügt Herbst an.

 

Bereits in der Vergangenheit äußerte sich Christoph Maria Herbst ganz selbstverständlich zu seinem Glauben (wir berichteten).

Im Dezember 2025 ließ der Schauspieler gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“  zu seiner Verbindung zu Gott wissen:

„Ich bin auf jeden Fall im Zwiegespräch, ja. Ich glaube an die Wirkmacht des Gebetes.“

Schon zehn Jahre zuvor – im November 2015 – bekundete Christoph Maria Herbst im Interview mit der Illustrierten „Die Bunte“, dass der Glaube für ihn wieder an Bedeutung gewonnen habe, was er wie folgt erklärte:

„Ich befinde mich im dritten Drittel meines Lebens, da wird Glaube für mich immer wichtiger.“

Er glaube fest daran, dass das, was die Menschen auf Erden erlebten, nicht alles sei, fügte Herbst an und bekannte weiter:

„Ich glaube an eine höhere Macht, die ich Gott nenne. Ich glaube, dass da jemand ist, der pure Liebe bedeutet.“

 

Quellen: derwesten.de, promisglauben.de, noz.de, domradio.de