Foto: GRANDIOS / Bernhard Spoettel

Andrea Bocelli: „Talent ist eine Gabe des Himmels“

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Am vergangenen Mittwochabend trat der berühmte Tenor Andrea Bocelli für Papst Leo XIV. bei der Gebetsveranstaltung „Canticle of Peace“ (Gesang des Friedens) im Borgo „Laudato si’“ in den Päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo auf. In einem Insta-Post zu diesem Event erklärt Bocelli, dass unsere Gaben ein Geschenk Gottes sind und es darum gehe, diese in die Gesellschaft einzubringen.

 

 

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Die Veranstaltung, die an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi erinnerte, brachte den Papst, Bocelli und den Chor „ABF Voices“ – bestehend aus 164 Kindern aus dem Heiligen Land, Haiti, Uganda und Italien – zu einem Abend des Gebets, der Musik und der Besinnung zusammen. Wie die Vatikan-Journalistin Courtney Mares auf ihrem Instagram-Account mitteilt, wurde der Auftritt vom Programm „Voices Of“ der Wohltätigkeitsstiftung von Bocelli organisiert. „ABF Voices Of“ ist ein globales Musik- und Bildungsprogramm der Andrea Bocelli Foundation, das Kinder und Jugendliche durch Chorsingen verbindet. Es fördert soziale Kompetenzen und Inklusion in benachteiligten Regionen weltweit.

 

 

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Andrea Bocelli und seine Frau Veronica posteten im Anschluss in den sozialen Medien Bilder vom Event und der Begegnung mit Papst Leo XIV. Dazu erklärten sie:

„Talent ist eine Gabe des Himmels, die wir nicht für uns behalten, sondern unser Leben lang mit anderen teilen sollen.“

Bei der Darbietung im Borgo Laudato Si’ hätten Kinder, Erzieher und Chorleiter aus verschiedenen Ländern „diese Gabe“ geehrt. Den Borgo Laudato Si’ bezeichnen die Bocellis als „Ort, den die Kirche der Bewahrung der Schöpfung und der Würde der Schwächsten gewidmet hat“ (Hinweis: Der Borgo Laudato Si’ ist ein ökosoziales Mustergut und Bildungszentrum auf dem Gelände der ehemaligen päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo bei Rom. Es umfasst ein rund 55 Hektar großes Areal mit Gärten und Landwirtschaft. Das Projekt wurde von Papst Franziskus angeregt und im September 2025 offiziell eingeweiht).

Weiter bringen Andrea und Veronica Bocelli in ihrem Post ihre Wertschätzung für das Oberhaupt der katholischen Kirche wie folgt zum Ausdruck:

„In Papst Leo XIV., einem Mann Gottes von außergewöhnlicher spiritueller und intellektueller Größe, hat die Weltkirche in einer so unruhigen Zeit wie der unseren einen standhaften Hirten gefunden.“

Dass vor dem Papst Stimmen von Kindern, die in Haiti, Uganda, dem Heiligen Land, Camerino und dem Rione Sanità in Neapel an Orten aufgewachsen seien, „wo mancherorts selbst das Wort ‚Frieden‘ nicht leicht auszusprechen ist“, sei ihnen „als Zeichen der Vorsehung“ erschienen, schreiben der Star-Tenor und seine Frau weiter. Abschließend betonen die beiden, dass die Kinder nun in dem Bewusstsein wieder nach Hause gehen, „dass sie einer Gemeinschaft angehören, die keine Grenzen kennt“.

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