Julia Klöckner erinnert an Bedeutung von Reformationstag und Allerheiligen
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erinnert in Social-Media-Posts an die bereichernde Bedeutung des Reformationstag, „All Hallows´ Eve“, Allerheiligen und Allerseelen. Dag-Alexis Kopplin vom Musiker-Duo SDP sang an Allerheiligen unterdessen Lobpreis in einer Kirche und Papst Leo XIV. inspirierte auf Instagram mit tiefgehenden Gedanken zum Fest Allerheiligen.
Am 31. Oktober sendete Julia Klöckner, die sich selbst zum katholischen Glauben bekennt (wir berichteten), einen Post auf ihren Social-Media-Accounts, in dem sie die Bedeutung des Reformationstages erklärt und den Grund, warum dieser und Halloween am selben Tag stattfinden.
Die Reformation beschreibt die 53-Jährige als „religiöse Erneuerungsbewegung“, bei der der Reformator Martin Luther (1483-1546) die Verweltlichung der Kirche und die Allmacht des Papstes kritisiert habe. Dessen 95 Thesen veränderten die Kirche in Europa grundlegend.
Weiter erklärte die amtierende Bundestagspräsidentin, dass die Wurzeln von Halloween auf das Fest „All Hallows´ Eve“ zurückgehen – den Abend vor Allerheiligen. Aus keltischen Bräuchen habe sich das Fest entwickelt, das wir heute mit Kürbissen, Kostümen und Süßigkeiten verbinden.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
An Allerheiligen erinnert Julia Klöckner mit einem Post am 1. November an den Tag, an dem die katholische Kirche Menschen gedenkt, die den christlichen Glauben auf besondere Weise gelebt haben. Dazu gehörten etwa bekannte Heilige wie Franz von Assisi (1181-1226) oder Hildegard von Bingen (1098-1179) sowie – aber auch unzählige Menschen, deren Biografien und Namen uns nicht so geläufig sind. Dazu betont Julia Klöckner:
„Ein Heiliger ist im religiösen Sinne ein Mensch, der eine außergewöhnliche Nähe zu Gott hat. Durch ihren tiefen Glauben, ihre Nächstenliebe oder ihren Einsatz für andere gelten Heilige als spirituelle und moralische Vorbilder.“
Klöckner erinnert anschließend daran, dass an Allerheiligen im Allgemeinen Menschen gedacht wird, die ein Leben in besonderer Nähe zu Gott führten, ohne berühmt geworden zu sein. Diesbezüglich schreibt die 53-Jährige im Begleittext zu ihrem Reel:
„Wir müssen keine Heiligen sein, um etwas Gutes bewirken zu können. Oft beginnt es damit, für jemanden da zu sein, zuzuhören oder einem Menschen zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.“
Und weiter:
„Genau darum geht es im Doppelgebot der Liebe, das Jesus in Matthäus 22 formuliert: „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst!“ Eine Aufforderung, die über den heutigen Feiertag hinaus Bedeutung für unser Zusammenleben haben kann.“
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Im Laufe diesen Jahres hat sich Dag-Alexis Kopplin vom Musiker-Duo SDP zum christlichen Glauben bekannt (wir berichteten). An Allerheiligen sendete er auf Instagram ein Reel, in dem er beim Singen von Lobpreis in einer Kirche zu sehen ist. Zu seinem Post schreibt er:
„What a Sunday! Have a blessed one!“
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Einen Tag vor Allerheiligen sprach Papst Leo XIV. zu Sportlern und Anhängern der Universitäten Villanova und Notre Dame. Der Heilige Vater hieß sie im Vatikan anlässlich ihres Basketballspiels in Rom willkommen und ermutigte sie, jeden Lebensbereich – einschließlich des Sports – dazu zu nutzen, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu wachsen. Dazu betonte er:
„Unser wahres Ziel besteht – über den Sieg bei einem einzelnen Ereignis hinaus – darin, den Preis des ewigen Lebens zu erlangen.“
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Zu diesem Event sendete Papst Leo XIV. auf seinem Instagram-Account eine Bildergalerie. Dazu schreibt er:
„Am Vorabend von Allerheiligen erinnern wir uns daran, dass Gott jeden dazu beruft, ein Heiliger zu sein. Wir sind daher eingeladen, darauf zu achten, dass jeder Bereich unseres Lebens – auch unsere sportlichen Aktivitäten – uns dabei hilft, Gott und unseren Nächsten zu lieben. Niemand wird als Meister geboren, genauso wenig wie jemand als Heiliger geboren wird. Vielmehr erfordert Heiligkeit ein tägliches Training in der Liebe.“
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Eine Biographie, die beschreibt, was es bedeutet heilig zu sein, legte der Jesuitenpater Rupert Mayer (1876-1945) an den Tag, der als „Apostel Münchens“ bezeichnet wird und von der katholischen Kirche selig gesprochen wurde. Er starb an Allerheiligen 1945 im Stehen.
Nachfolgender Clip gibt einen Einblick in sein Leben und Wirken in tiefem Gottvertrauen:
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an


