Foto: Benjamin Janecke Rectifier99, AlfonsSchuhbeck2011, cropped, CC BY-SA 3.0

„Der Glaube macht mich stark“ titelte die Münchner Tageszeitung in ihrer Ausgabe vom 30.4.19 und zitierte damit den Münchner Star-Koch Alfons Schuhbeck. Im Interview mit der TZ, das in einer Kirchenbank in der Münchner Asam-Kirche, die für Alfons Schuhbeck ein besonderer Ort ist, stattfand, sprach der 70-jährige, der in seiner Kindheit katholisch erzogen wurde und Ministrant war, über seinen Glauben an Gott.

Auf die Gretchenfrage „Glaubst du an Gott?“ bekannte Alfons Schuhbeck:

„Ja, an den glaub‘ ich.“

Dabei brachte er seinen Respekt für das Papstamt zum Ausdruck, das in den Augen von Schuhbeck mit der Herausforderung verbunden ist, „die größte Partei der Welt“ mit 2,3 Milliarden Christen zu führen.

Seine letzte Beichte sei „schon eine Weile her“, sagte der 70-jährige auf Nachfrage und betonte dabei:

„Ich reinige meine Gedanken jeden Abend selbst, indem ich darüber nachdenke, was gut an dem Tag war und was schlecht.“

Das, was er als nicht so gut erkannt habe, packe er sofort am nächsten Morgen an und schiebe es nicht auf die lange Bank. Viele Menschen begingen in seinen Augen den Fehler, alles aufzuschieben, was dazu führe mit der Zeit „im eigenen geistigen Müll“ zu ersticken.

Im TZ-Interview wird deutlich, dass Alfons Schuhbeck jemand ist, der sein Leben im Vertrauen auf Gott gestaltet und daraus auch seine Erkenntnisse zieht. So betonte er:

„Ich sag immer: Der liebe Gott gibt dir nur so viel zu tragen, wie du tragen kannst.“

In diesem Bewusstsein nehme er anstehende Aufgaben an und entwickle sich mit jeder weiter.

Sein Talent dazu führt er dabei nicht ausschließlich auf sich allein zurück. Dazu betonte er:

„Der liebe Gott hat mir dieses Kraft gegeben, und die setze ich ein.“

Der Glaube bringe Struktur und Disziplin ins Leben und „etwas, das dich jeden Tag ein bisschen stärker macht“.

 

Quelle: Münchner Tageszeitung vom 30.4.2019

Vielen Dank an Nicolette Kuglstatter für den Tipp!