Rock-Star Alice Cooper sprach aktuell im Video-Interview mit der Bild-Zeitung u.a. über seine Sicht auf die Corona-Pandemie, die er auch mit Blick auf Gott betrachtet.

Cooper, der mit seinen 72 Jahren zur Risikogruppe zählt, hat sich mit seiner Ehe-Frau Sheryl (63) und seinen drei Kindern (38, 35, 28) auf sein Anwesen in Phoenix (Arizona, USA) zurückgezogen. Seine positive, vom christlichen Glauben getragene Lebenseinstellung hat er dabei nicht verloren. Vielmehr hat er einen neuen Song komponiert, der die Menschen in dieser außergewöhnlichen Zeit ermutigen soll. Dazu betonte er im Bild-Interview:

„Ich habe jetzt den Song ‚Don’t Give Up‘ rausgebracht. Er soll die Menschen ermutigen: Bleibt zu Hause, kümmert euch um eure Familie, wascht die Hände! Wir schaffen das.“

Seine Sicht auf die aktuelle Weltlage brachte der Rocksänger dabei auch mit seinem vom christlichen Glauben getragenen Weltbild in Verbindung. Als Pastorensohn um die Unbegreiflichkeit und Unverfügbarkeit Gottes für uns Menschen wissend, sagte Alice Cooper:

„Vielleicht ist dieses Virus Gottes Weg, uns zu sagen: Nehmt ein Jahr frei!“

In der Gewissheit um die Präsens Gottes in Freude und Leid des Lebens gestaltet Cooper sein Leben sinngebend. Wie der 72-Jährige im Bild-Interview berichtete, verbringt er die Zeit auf seinem Anwesen mit seiner Familie. Seine Kinder, deren Partner sowie seine drei Enkelsöhne seien in dieser Zeit bei ihm und seiner Frau. Sie würden sich untereinander gut verstehen und zusammen grillen, musizieren, Filme auf Netflix ansehen und Spaß haben. Weiter brachte er zum Ausdruck, dass sie die gemeinsame Zeit mit Vorfreude erleben. So sei seine jüngste Tochter schwanger und er würde im Juli zum ersten Mal Opa einer Enkeltochter, was er wie folgt ‚quittierte‘: „Endlich ein Mädchen im Cooper-Clan!“

Zudem könne er auch seinem großen Hobby dem Golfspielen weiterhin nachgehen. Weil sein Golfclub ein „gutes Sicherheitskonzept“ habe, könne er, wie gewohnt, jeden Tag auf den Golfplatz, berichtete Cooper weiter über sein Leben in der Corona-Krise.

Schon seit Jahren äußert der Kult-Sänger in Interviews auf entsprechende Nachfrage, dass er sein Leben sinnstiftend gestaltet. Dabei nennt er immer wieder, neben seinem musikalischen Wirken, den christlichen Glauben, der ihn aus einer tiefen Lebenskrise heraushalf, seine Familie sowie auch den Golfsport als feste Säulen (wir berichteten).

Im September 2008 sprach Alice Cooper in einem Interview mit der Bild-Zeitung über den Perspektivwechsel, den er Jahre vorher vollzog, als er sich mit Hilfe seines Glaubens vom Alkohol lossagte. Damals äußerte er in humorvoller Weise:

„Bei uns zu Haus läuft alles geregelt ab: Ich sehe zu, dass ich sechsmal pro Woche auf den Golfplatz komme. Am Sonntag geht es dann in die Kirche. Stinknormal, also.“

Weiter berichtete er damals, dass ihm Gott geholfen habe, trocken zu werden und dass er ein christliches Jugendzentrum gegründet und selbst sogar ein Bibelstudium aufgenommen habe.

In den letzten Jahren erklärte sich Alice Cooper in Interviews immer wieder einmal zu seinem Lebensstil und die sein Leben ausmachenden Werte. So titelte etwa die Zeitung Westfälische Nachrichten im Juli 2017 mit der Headline „Alice Cooper: Gott und Bibel sind seine Begleiter“. Im September 2019 brachte Cooper im Interview mit der Zeitung Heilbronner Stimme zum Ausdruck, dass sein Leben als gläubiger Christ mit sonntäglichem Kirchgang gut zusammenpasse mit dem Image, das er auf der Bühne präsentiert. Dazu erklärte er überdies, dass er nicht der Auffassung sei, dass Rock’n’Roll die Musik des Teufels sei, im Gegenteil:

„Ich glaube, Gott mag diese Musikrichtung wie jeder andere auch“,

so Cooper und weiter:

„Man braucht nicht ein Leben lang den Rockstar-Lifestyle zu pflegen. Diese Phase habe ich hinter mir, ich war ständig betrunken und high. Meine Frau und ich sind mittlerweile seit 43 Jahren verheiratet. Wir betrügen uns nicht. Wichtig ist der Lebensstil, der ist ein Zeugnis.“

Bereits vor 12 Jahren betonte der Rock_Star die Bedeutung der Ehe für sein Leben. Damals sagte er im Interview mit der BILD:

„In 32 Jahren habe ich meine Frau kein einziges Mal betrogen. Auch nach 32 Jahren ist sie noch unglaublich toll. Sie ist mein bester Kumpel, sie hat Humor, wir gehen zusammen in die Kirche. Ja, ich bin nach wie vor süchtig, aber nach positiven Dingen.“

Gegenüber der Wochenzeitung Die Zeit berichtete Alice Cooper im Februar 2012, wie er es schaffte sich vom Alkohol zu lösen und dabei zum christlichen Glauben zurück fand. U.a. sagte er:

„Ich war ein funktionierender Alkoholiker. (…) Ich bedaure diese Erfahrung trotz allem nicht. Allein deshalb nicht, weil sie mich zurück zum Christentum geführt hat. Ich war der verlorene Sohn.“

Er habe damals keine Therapie unternommen. Sein wiederentdeckter Glaube an Gott habe ihm vom Alkohol weggebracht. Dazu betonte Cooper:

„Das Wunder war, dass Gott meine Sucht einfach wegnahm.“

Die Leute in seinem Umfeld hätten sich gewundert, dass er eine so starke Selbstkontrolle entwickelt habe. Dazu sagte er rückblickend:

„Ich kenne mich selbst gut genug. Ich habe in Wirklichkeit überhaupt keine Selbstkontrolle. Ich bin jetzt nur abhängig von der richtigen Person. Und nicht mehr von mir selbst.“

Im Interview mit dem christlichen Magazin Livenet erinnerte Alice Cooper aus eigener Erfahrung daran, dass viele Menschen ihre Erfüllung in Ruhm, Anerkennung und materiellen Dingen suchen und dabei ihr spirtuelles Leben vernachlässigen würden. Diebezüglich erklärte er:

„Ich finde, dass die Menschen ihr geistliches Leben vernachlässigen. Sie vernachlässigen ihren Glauben an Gott. Ich denke, dies hinterlässt ein großes Loch in ihrem Leben. Ja, ich denke, wenn man zu IHM zurückkehrt, ist man zufriedener.“

Quelle: bild.de (1), wn.de, tagesspiegel.de, bild.de (2), stimme.de, bild.de (3), zeit.de, livenet.de, promisglauben.de

 

Hier der neue Song von Alice Cooper als Ermutigung in Corona-Zeiten! Wow!!!

„You know it’s so hard to cope
When you’re just hoping there’s hope“