In Deutschland ist Abtreibung bis zur zwölften Woche straffrei, unter Umständen länger. Voraussetzung sind Beratung und drei Tage Bedenkzeit zwischen Beratung und Eingriff. In einem Appell für das Leben – auch das ungeborene, plädiert der Bild-Journalist Daniel Böcking in seinem aktuellen Kommentar in der Bild-Zeitung für den Lebensschutz, auch wenn ihm klar ist, dass der Gegenwind stark sein könnte.

Dazu schreibt er:

„Ich darf und will niemanden verurteilen, der abgetrieben hat. (…) Eigentlich wollte ich nicht einmal über das Thema schreiben, weil ich weiß, welche Reaktionen drohen. Ich habe es dennoch getan, weil ich für die Kostbarkeit der ungeborenen Kinder eintreten will – und mehr nicht für sie tun kann.“

Daniel Böcking stellt in Kommentaren in der Bild immer wieder, wenn es gefragt ist, die christliche Werteorientierung ins Zentrum. Seine Freude, zum Glauben gefunden zu haben, brachte er sowohl  in seinem Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht: Wie Gott mein Leben umkrempelt“ aus dem Jahr 2016 als auch in seinem aktuellen Buch „Warum Glaube großartig ist: Mein Glück mit Jesus“ eindrucksvoll zum Ausdruck.

Seinen Kommentar zum Thema Abtreibung gibt’s unter:

bild.de

In der aktuellen Kolumne in der österreichischen Kronen Zeitung plädiert die Journalistin und Theologin Julia Schnizlein für den Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach in Schulen.

Gerade weil sie als evangelische Vikarin wisse, was der Religionsunterricht an Schulen leistet und dass er gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist, machen sie pauschale Aussagen wie „Religion ist Privatsache. Ich gönne meinem Sohn lieber Freizeit und hab ihn vom Reli-Unterricht abgemeldet“ nicht nur betroffen, sondern sogar wütend.

Julia Schnizlein betont die Leistung des Religionsunterrichts im schulischen Kontext u.a. wie folgt

„In welchem anderen Fach, wenn nicht in Religion, finden die existenziellen Fragen des Lebens breiten Raum? ‚Wofür lohnt es sich zu leben?‘, ‚Wie finde ich meinen eigenen Weg?‘ oder ‚Wer ist mein Nächster?'“

Und weiter:

Wo, wenn nicht in Religion, lernen die Kinder in einer säkularen Welt noch, was die viel beschworenen christlichen Werte überhaupt sind? Woher sie kommen und was sie für ihr Leben bedeuten können.“

Außerdem werde den Schülern der Zugang zum eigenen Glauben und zugleich der kritische Umgang mit Glaubensinhalten und Religion vermittelt, was für jeden aufgeklärten Religionsunterricht gelte. Diesbezüglich verweist sie darauf, welche Folgen es haben kann, wenn im religiösen Kontext, egal welcher Religion, allzu einfache Antworten jenseits der Vernunft gegeben werden und schlussfolgert, dass wir 

„kein Problem mit zu viel, sondern ja wohl eher mit zu wenig aufgeklärtem Religionsunterricht“

haben könnten.

Weiter warnt sie vor der Gefahr für eine Gesellschaft, wenn Religionsunterricht ausschließlich „hinter verschlossenen Kirchen-, Moscheen- oder Synagogentüren“ stattfinden sollte, weil das „religiösen Fanatikern“ in die Karten spielt.

Dazu betont sie:

„Reli – egal, ob katholisch, evangelisch, orthodox, muslimisch, jüdisch usw., gehört an öffentliche Schulen und muss einem einsehbaren, reflektierten und zeitgemäßen Lehrplan folgen, so, wie das heute üblich ist.“

Eltern, die in ihrer Schulzeit schlechte Erfahrungen mit antiquierten Unterrichtsmethoden gemacht haben, und das als Grund heranziehen, ihre eigenen Kinder vom Religionsunterricht abzumelden, gibt sie zu bedenken, dass sie damit ihren Kindern „keinen Gefallen“ tun.

Damit verweist Julia Schnizlein darauf, dass dem Kind, nicht aus weltanschaulichen Gründen, sondern aufgrund schlechter Erfahrungen, ein Bildungsangebot, nämlich in religiöser Bildung, verwehrt wird. Bezüglich des Mathematikunterrichts käme wohl auch niemand auf die Idee, sein Kind abzumelden, nur weil man selbst mal einen schlechten Mathelehrer hatte. Vernünftigerweise ist das auch nicht möglich.

In ihrem Kommentar verweist dann Schnizlein weiter auf die Gefahren von religiöser Unbildung und schreibt:

„Guter Religionsunterricht ist ein wirksames Mittel gegen jede Form von religiösem Extremismus.“

Die Folge einer Abschaffung führe zu religiösem Analphabetismus, der niemandem nütze, im Gegenteil. Mit Verweis auf den Religionspädagogen Michael Meyer-Blanck beschließt sie ihren Kommentar mit folgenden Worten:

 „Bildung ohne Religion ist unvollständig, Religion ohne Bildung ist gefährlich.“

Den vollständige Kommentar von Julia Schnizlein wurde in der Kronen Zeitung .

Quelle: krone.at

 

In Bayern ist der Religionsunterricht im Gegensatz zum Bundesland Berlin, für das hier eine grundgesetzliche Sonderregelung greift, ordentliches Lehrfach. Und das ist gut so!

In Berlin scheiterte im Jahr 2009 die Initiative „Pro Reli“ mit einem Volksentscheid zur Einführung des Religionsunterrichts als gleichberechtigtes Fach neben dem Ethikunterricht. Prominente Unterstützer von „Pro Reli“, die sich mitunter auch auf Plakaten mit dem Slogan „In Berlin geht es um die Freiheit“ zur Verfügung stellten, waren u.a. Günther Jauch, Angela Merkel, Arne Friedrich, Mariella Ahrens, Eckart von Hirschhausen und  Tita von Hardenberg.

Die SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier, Wolfgang Thierse und Andrea Nahles setzen sich im Gegensatz zum Berliner Landesverband der SPD, der sich wie die Landdesverbände der Linken und der Grünen für die Gegenbewegung „Pro Ethik einsetzte, zugunsten von „Pro Reli“ ein.

Quellen: wikipedia.org, focus.de, faz.net und bild.de

Während die Gegner des Religionsunterrichts sich nicht im Klaren sind, was religiöser Analphabetismus, vor dem aktuell die Journalistin Julia Schnizlein warnt, in seiner Auswirkung für die Gesellschaft bedeutet und in der damaligen Debatte in erster Linie die Verfehlungen der Kirche anprangerten, erinnerte der evangelische Theologe Wolfgang Huber, der bis 2016 Mitglied des Nationalen Ethikrates war, in einer damals stattfindenden Debatte zum Berliner Volksentscheid eindrucksvoll an die Notwendigkeit und den Wert von religiöser Bildung neben moralischer Bildung:

 

 

Steffi und Markus waren gestern Abend für PromisGlauben zu Gast bei Nikolaus Albert in der Live-Sendung „Abend der Jugend“ auf Radio Horeb. Um 19 Uhr beteten sie mit Nikolaus Albert den glorreichen Rosenkranz und sprachen danach in der Jugendsendung über das Projekt PromisGlauben, dessen Sinn und Zweck sowie über Lieblingspromis und den eigenen Glauben.

Radio Horeb erreicht deutschlandweit täglich 250.000 Hörer.

Den Sendebeitrag gibt’s unter folgendem link:

horeb.org 

Die katholische Theologin, Journalistin und Buchautorin Jacqueline Straub hat gerade ihr drittes Buch auf den Markt gebracht mit dem Titel „Kickt die Kirche aus dem Koma“, das im Patmos Verlag erschienen ist. Das Buch handelt von der Jugend in der Kirche und von notwendigen Reformen.

Worum geht es genau?

Die katholische Kirche präsentiert sich in ganz Europa über weite Strecken nicht gerade als das blühende Leben. Insbesondere zur jüngeren Generation findet sie kaum noch einen Draht.

Die alte Kirche und die jungen Leute – das ist vielfach keine schwierige Beziehung mehr, sondern längst ein Nichtverhältnis.

Manche Kirchenführer scheinen sich damit abgefunden zu haben. Jacqueline Straub hingegen will sich nicht damit abfinden.

Als engagierte junge Katholikin fordert Jacqueline Straub von ihrer Kirche ein, nicht aufgegeben zu werden. Sie möchte Christin in einer lebendigen Kirche sein. Deshalb will sie, dass die Kirche sich radikal verändert. Denn nur dann kann die Kirche junge Menschen ansprechen, und nur dann kann sie kommenden Generationen die Botschaft des Jesus von Nazaret weitergeben. Jacqueline Straub kämpft dafür, dass die Kirche nicht nur in Asien und Afrika eine Zukunft hat, sondern auch hier. Aber damit die Kirche diese Zukunft erlebt, muss sie sich ändern – jetzt.

Quelle: patmos.de

Yvonne Willicks, die im WDR die Sendungen „Haushaltscheck“ und „Servicezeit“ moderiert, hat aktuell ein Buch über ihren „schönen und unkomplizierten Glauben“ geschrieben mit dem Titel Glaube ganz einfach: Eine persönliche Spurensuche. Wie Gott uns überall begegnet“, das im Adeo-Verlag veröffentlicht wurde.

Zu ihren Beweggründen sagte die 47-jährige:

„Der Glaube gehörte schon immer zu mir, er ist Teil meines Lebens. Aber öffentlich darüber gesprochen hab ich tatsächlich selten.“

Für die meisten Deutschen scheint der Glaube an Gott weit weg zu sein und nur noch wenig mit ihrem täglichen Leben zu tun zu haben. Gerade deshalb möchte Yvonne Willicks mit ihrem Buch, Menschen zum Glauben anregen. Sie möchte diejenigen ansprechen, für die nach der Konfirmation oder Firmung der Glaube irgendwann abhanden gekommen ist, vielleicht ja auch durch schlechtes „Bodenpersonal Gottes“. Hier setzt sie an und plädiert dafür, das Augenmerk auf die leuchtenden Vorbilder im Glauben zu legen, wie etwa Mutter Theresa oder Dietrich Bonhoeffer sowie jeden guten Pfarrer vor Ort. So erzählt sie im Buch auch  von schönen Erlebnissen mit dem Glauben in ihrer Kindheit, z.B. wie sie als kleines Mädchen durch Schulgottesdienste oder durch einen katholischer Pfarrer, der sie mit seiner frohen Ausstrahlung und seinem Elan begeisterte, zum Glauben fand. In dieser Weise stellt sie den Glauben als etwas Schönes und Unkompliziertes dar.

Ein Kapitel widmet sie dem Thema Trinität und ihrem Leben aus der Kraft des Heiliges Geistes, der für sie nicht nur eine christliche Floskel, sondern ein real exististentes Wesen ist. Dazu betont sie:

„Immer da, wo mein Herz bewegt wird, wo ich meinen Glauben deutlich spüren kann, wo sich andere begeistern lassen, da glaube ich an das Werk des Heiligen Geistes.“

Das Kapitel, indem sie u.a. darstellt, wie der Heilige Geist als Teil der Dreieinigkeit sie gerade in schwierigen Situationen ermutigt, soll Mut machen, auf Gottes Handeln zu vertrauen.

Weiter berichtet sie davon, wie das Lesen in der Bibel das Leben bereichern kann. Dabei verrät sie auch, dass die biblische Geschichte von Zachäus ihre Lieblingsgeschichte in der Bibel ist.

Gleich in zwei Kapiteln geht sie auf den Einfluss des christlichen Glaubens auf unseren Alltag und unsere Kultur ein.

Sich auf den Glauben als lebensgestaltende und tragende Kraft einzulassen, vergleicht sie mit einer Abenteuerreise und sagt:

„Glaube ist wie eine abenteuerliche Reise. Gott verlangt kein riesiges Vertrauen. Nur so viel, dass Sie bereit sind, auch wirklich den ersten Schritt zu machen.“

Gerade in Zeiten, in denen der Glaube immer häufiger kritisiert wird und als naiv abgetan wird, gibt Willicks ein positives und lebensbejahendes Statement für den Glauben ab. Gut so!

Quelle: pro-medienmagazin.de und adeo-verlag.de

Lisa Brennan-Jobs, die als Autorin für Magazine und Literaturjournale arbeitet, ist die Tochter von Steve Jobs, der am 5. Oktober 2011 an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstarb. Aktuell veröffentlichte die 40-jährige ein Buch mit dem Titel „Beifang“, in dem sie das ambivalente Verhältnis zu ihrem Vater beschreibt, dass oft durch kühle Distanz bis hin zur Ablehnung und Leugnung der Vaterschaft, aber auch durch liebevolle Momente geprägt war. Auch wenn sie im Buch die Kälte und Charakterschwäche von Steve Jobs darstellt, erfährt der Leser vor allem, wie es ihr gelang, ihrem Vater zu verzeihen. Im Interview mit dem Stern, in dem ein destruktives Vater-Tochter-Verhältnis unüberlesbar deutlich wird, sprach die 40-jährige darüber und betonte den Wert der Vergebung.

Auch wenn sie sich als den Fehler im Leben von Steve Jobs beschreibt und ab ihrem neunten Lebensjahr die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch nahm, gelang es ihr, sich damit zu versöhnen und ihrem Vater zu verzeihen, gerade als er sie am Sterbebett darum bat. Dazu schilderte sie:

„Er saß auf seinem Sterbebett, seine Beine dünn wie Stricknadeln. Er sagte immer wieder: Du hast etwas gut bei mir. Was für eine seltsame Aussage. Er sagte: Ich habe nicht genug Zeit mit dir verbracht, es tut mir so leid. Wir haben keine Zeit mehr, es ist zu spät.“

Sie empfand, dass es schrecklich sein müsse, „wenn du das auf deinem Sterbebett realisierst“. Dabeis tellte sie sich die Frage, „ob er das auch noch sagen würde, wenn er plötzlich seine Gesundheit wiederbekommen würde“. In ihr kreiste der Gedanke: „Ich dachte, es ist so spät. Wir hätten Freunde sein können, aber nun ist es so spät.“

Dieser Moment habe sich für sie „seltsam, wie im Film“ angefühlt. Trotz Überforderung in dieser Situation gelang es ihr intuitiv die Bitte ihres Vaters um Verzeihung anzunehmen. Dazu sagte sie:

„Ich wusste in dem Moment nichts damit anzufangen. Wie er so dalag, dem Tod nah, ausgemergelt, konnte ich schlecht sagen: Warum hast du das nicht früher gesagt? Ich habe ihm stattdessen geantwortet: Okay.“

In der Phase des Sterbens wachte auch ein buddhistischer Mönch an der Seite von Steve Jobs.

Das komplette Interview gibt’s unter stern.de

In jungen Jahren hatte Steve Jobs für 7 Monate Indien bereist. Als er im März 1991 Laurene Powell in einem Hotel im Yosemite National Park heiratete, leitete der Zen buddhistische Priester Kobun Chino Otogawa die Zeremonie. Zeitlebens war Steve Jobs fortan bekennender Buddhist.

Im Angesicht seines möglichen Todes beschäftigte Steve Jobs die Frage, ob es doch einen persönlichen Gott und ein Weiterleben der Seele nach dem irdischen Tod gebe. Steve Jobs sagte, dass er manchmal in seinen letzten Monaten an ein Leben nach dem irdischen Tod denken würde. Manchmal wolle er daran glauben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei sei. Vielleicht, so Jobs, weil es schön wäre, wenn nicht einfach alles zu Ende wäre, wenn man stirbt. Bei seinem letzten Treffen Mitte August 2011 sagte er seinem Biografen Walter Isaacson:

„Ever since I’ve had cancer, I’ve been thinking about (God) more. And I find myself believing a bit more. Maybe it’s because I want to believe in an afterlife. That when you die, it doesn’t just all disappear.“

Quellen: stern.de und christianpost.com

Die Journalistin Jenifer Girke hat ein Buch auf den Markt gebracht mit dem Titel Parallelwelten – Und welche Rolle spielst du in deinem Leben?“, das im Adeo-Verlag erschienen ist. Darin beschreibt die gläubige Christin, welchen Preis wir bezahlen, wenn wir einem aus Leistungsdruck und Optimierungswahn gespeisten Erfolg hinterherlaufen und dabei eine Rolle vorspielen, in der wir verpassen, der Mensch zu werden, der wir wirklich sind.

Authentisch beschreibt Jenifer Girke, dass sie diesen Druck, der sie einst in die Magersucht trieb, selber spürte. Damals hoffte sie, dass keiner ihre Schwäche aufdeckt, und spielte weiterhin die Rolle der Schönen, Begehrten und Erfolgreichen bis zur Perfektion. Ihr Innerstes drang so nicht nach außen.

In ihrem sehr lesenswerten Buch beschreibt die 26-jährige offen ihren Weg aus der Krise und liefert einen authentischen Bericht voller Hoffnung sowie eine entlarvende Zeitansage, die vielen aus der „Generation Y“ aus der Seele spricht.

Orientierung und Kraft findet Jenifer Girke, die jeden Sonntag in den Gottesdienst geht, im christlichen Glauben. In der ERF-Sendung „Mensch Gott“ beschrieb die 26-jährige, wie sie in der Beziehung zu Gott Hilfe erfuhr.

Ihren ramponierten seelischen Zustand erklärte sie folgendermaßen:

„Ich musste immer meine Leistung messen und dabei bestmöglich abschneiden. Irgendwann hast du keine anderen Inhalte mehr als den Versuch, dieses Ideal zu erreichen. Ich hab mich wahnsinnig unglücklich, ungenügend und ungeliebt gefühlt.“

Dies änderte sich für Jenifer Girke durch die Entscheidung, die Beziehung zu Gott zu intensivieren. Dazu sagt sie:

„Um da raus zu kommen, brauchte ich Zeit und Liebe. Beides habe ich von Gott bekommen.“

Konkret beschreibt sie weiter:

„Gott hat mir gezeigt, wer ich wirklich bin – und dass es gut ist, wie ich bin. Das hat mich frei gemacht.“

Auf die Frage, wer sie denn nun sei, antwortet sie:

„Ich bin Jenifer Girke, eine geliebte Tochter Gottes, ein Unikat. Und ich liebe es, Gottes Liebe zu spüren und sie an andere weiter zu geben.“

Jenifer Girke so wie ihr Vorname mit einem „n“ – einzigartig!

Quellen: gerth.de, adeo-verlag.de, facebook.com und bild.de

 

Hier das Interview mit Jenifer Girke in der ERF-Sendung „Mensch Gott“:

Alfred Biolek ist Autor, Talkmaster, Jurist, Entertainer, Produzent, Moderator, Koch und mittlerweile stolze 84 Jahre alt. In einem sehr persönlichen Interview mit der „Bild“-Zeitung sprach Alfred Biolek aktuell auch über seine eigene Endlichkeit. Dazu sagte er:

„Ich habe keine Angst vor dem Tod. Wenn er kommt, dann kommt er. Und in meinem Alter darf der Tod auch zu mir kommen.“

Was nach dem Tod folgt, wisse er allerdings auch nicht, obwohl er gläubig sei, so Biolek.

Wichtig im Rückblick auf sein Leben ist ihm:

„Vor allem, dass ich die Menschen immer als Menschen behandelt habe.“

Alfred Biolek wuchs im katholischen Glauben auf, war als Kind auch Messdiener und ist auch heute noch Mitglied in der katholischen Kirche. In einem Interview mit dem Journalisten Christian Rohm, das im Jahr 2009 auf planet-interview.de veröffentlicht wurde, antwortete Biolek auf die Frage, ob er an Gott glaube:

„Ja, absolut. Ich bin immer noch Mitglied der katholischen Kirche, wenngleich ich kein praktizierender Katholik bin. Ich gehe sonntags nicht in die Kirche und auch nicht zur Beichte. Innerlich bin ich also ein bisschen befreiter von den Riten der katholischen Kirche, glaube aber trotzdem an Gott.“

Und um an Gott zu glauben, müsse er ja nicht zwangsläufig in die Kirche gehen, so Biolek.

Zu seinem Lebensweg sagte Alfred Biolek einmal:

„Ich wollte Priester werden, Zirkusdirektor oder Dirigent. Und ich bin von allem etwas geworden.“

Quellen: bild.de, planet-interview.de und de.Wikipedia.org

Seit Jahrzehnten setzt sich die Journalistin, Autorin und Verlegerin Alice Schwarzer für die Gleich­berechtigung von Frauen ein und kämpft gegen Prostitution sowie religiösen Fanatismus.  Im Interview mit Stadtgottes, dem Magazin der Steyler Missionare sprach sie über die sie zum ihrem Engagement motivierende Wertehaltung, über ihre liberal-atheistische Prägung in der Kindheit und ihre Annäherung an die Kirche. Dabei betonte sie auch den Stellenwert der Bibel für die kulturelle Entwicklung in Europa.

Alice Schwarzer stammt aus einer atheistischen Familie, die jedoch von Toleranz geprägt war. So habe sie sich mit 12 Jahren zur evangelischen Taufe entschieden und sich später auch konfirmieren lassen. Dazu sagte sie weiter:

„Alle meine Freunde gingen zum Konfirmandenunterricht, das wollte ich auch.“

In ihrer Kindheit lebte sie für eine Zeit in einem katholischen Dorf und so habe sie an Fronleichnam „wie alle anderen Kinder Blumenköpfe gestreut“ und des Weiteren „auch häufig zu Maria gebetet“.

Im Interview betonte sie weiter, dass sie aus einer „Anti-Nazi-Familie“ stamme. Ihren Großvater, der sie großgezogen habe und den sie als „sehr fürsorglichen Mann“ erlebt habe, beschreibt sie im Interview als ihr moralisches Vorbild und sagt dazu:

„Er (ihr Großvater) hat mich bestärkt, klug und kämpferisch zu sein, immer einen Blick über den Tellerrand zu riskieren, mich über die eigenen Interessen hinaus für die Welt zu interessieren.“

Die Wertehaltung verglich sie mit der der Steyler Missionare und betonte dazu, dass ihr das „übrigens auch an den Steyler Missionaren“ gefalle.

Ihren Lebenssinn finde sie im Einsatz für die Gerechtigkeit, was „nicht immer bequem“ sei, aber „stolz und zufrieden“ mache.

Auch habe sie immer „sehr geprägt“, zu wissen „wo ich herkomme“. Dabei hat auch die Bibel für sie einen Stellenwert. Auf die Frage, was ihr die Bibel bedeute, antwortet die 75-jährige u.a.:

„Die Bibel hat unsere Kultur zutiefst geprägt.“

Aus ihr können wir „eine Menge lernen“, so Schwarzer abschließend.

Das komplette Interview gibt es im Magazin Stadtgottes.

Quelle: stadtgottes.de

Daniel Böcking ist stellv. Chefredakteur bei bild.de und Autor des Buches Ein bisschen Glauben gibt es nicht – Wie Gott mein Leben umkrempelt“. Er ist bekennender Christ und hat als solcher in der Vergangenheit schon einige Artikel in der Bild verfasst (wir berichteten). Als ihn nun ein Kollege fragte, ob er als Christ heute etwas zum aktuellen WM-Aus der Deutschen Fußballnationalmannschaft in Verbindung mit dem Fußball-Gott schreiben könnte, hat Böcking nun abermals einen genialen Kommentar auf bild.de verfasst.

Darin bringt er zum einen zum Ausdruck, dass Christen auch nicht vor Leidsituationen im Leben verschont bleiben. Böcking schreibt:

„Unser Glaube schützt uns nicht vor Kummer, vor Niederlagen, vor Prüfungen. Wer in die Bibel schaut, findet viele, viele Leidensgeschichten. Von Hiob über Jesus bis Paulus. Dagegen ist ein WM-Aus ein Klacks.“

Zum anderen betont Daniel Böcking, dass aber der Gott, an den Christen glauben, gerade bei Niederlagen präsent ist und neuen Mut, Trost und Hoffnung gibt. Mit Bezug auf das WM-Aus schreibt er:

„Gott hat gegen Korea nicht im Sechzehner geholfen. Aber er hilft mir dabei, dass mir nicht zum Heulen zumute ist, nicht nach Wut und Hohn.“

Ihm persönlich helfe in Momenten des Kummers ein Blick in die Bibel, um dann wieder klarer zu sehen, insbesondere mit Blick auf Solidarität und Dankbarkeit, und die Größe Gottes zu begreifen.

Den prägnanten und genialen Kommentar von Daniel Böcking zum WM-Aus mit dem Titel „Danke, lieber Fußball-Gott“ gibt’s unter bild.de

Der Journalist und Vorsitzende des Zentralrates orientalischer Christen, Simon Jacob veröffentlichte vor kurzem das Buch „Peacemaker“ und startete zu dem Thema eine Vortragsreihe. Als Journalist bereist der syrisch-orthodoxe Christ seit Jahren den Nahen Osten. Er kam 1978 in Südostanatolien, Türkei, zur Welt und lebt seit seinem dritten Lebensjahr in Deutschland.

Die Startseite seiner Homepage peacemaker-tour.com steht unter dem Motto „Selig sind, die Frieden stiften“ aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 5,9).

Im Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro berichtet Simon Jacob u.a., wie Jesus ihm die Lust auf Rache nahm.

Der christliche Glaube spiele für sein Leben und sein Handeln eine „absolut zentrale“ Rolle. Dazu sagt er weiter:

„Wenn ich nicht glauben würde, dass unser Vater uns vergibt und er aus Liebe zum Menschen seinen Sohn und seine Schöpfung geopfert hat, dann wäre auch ich nicht fähig gewesen, in den schlimmsten Momenten meines Lebens zu vergeben.“

Durch die Kraft der Vergebung habe er sich von „Dämonen befreit, die mich plagten“. Die Alternative wäre gewesen, Rache auszuüben für seine Verwandten, die in Syrien entführt, gefoltert oder umgebracht wurden.

Jahrelang habe er erleben müssen, wie seine „Glaubens­geschwister“ massakriert und Kinder „brutal umgebracht oder vergewaltigt wurden“. Ein extrem traumatisches Erlebnis war, als er den Schädelknochen eines Kindes, dem bei lebendigem Leib der Kopf abgeschlagen wurde, in Händen hielt.

Er habe diesen Tätern die Hölle gewünscht, bis er fragend erkannte:

„Will ich so werden? Will ich mich so von Rachegelüsten steuern lassen? Ich kam an den Punkt, an dem ich sagte: ‚Gott, vergib mir meinen Hass‘.“

Im Notfall würde er sich verteidigen, so Simon Jacob weiter. Vielmehr erfreue er sich aber des Lebens. Dabei betont er:

„Das geht nur, wenn du vergibst.“

Die Spirale der Gewalt treibe „diese Verblendeten in diese Brutalität“. Er selbst habe durch den Glauben an die Heilstat Jesu sich von Rachegefühlen befreit und Vergebung gelernt. Dazu sagt Simon Jacob:

„Jesus Chris­tus, der sich selbst für alle Menschen geopfert hat, hat mich daraus gerettet.“

Quelle: pro-medienmagazin.de, augsburger-allgemeine.de und peacemaker-tour.com

ZDF-Moderatorin Gundula Gause, die seit 25 Jahren neben Claus Kleber das Gesicht des heute-journals ist, sprach aktuell bei NDR Info über ihren Glauben. Für die 52-Jährige sind Religion und Glaube Lebensinhalt. Dazu sagte sie:

„Für mich ist Religion identitätsstiftend, es gehört zu meiner Persönlichkeit. Ohne dass ich das vor mir her trage.“

Im vergangenen Jahr war Gundula Gause Botschafterin des 500-jährigen Reformations-Jubiläums. Sie wünscht sich, dass beide Konfessionen stärker aufeinander zugehen. Für sie persönlich ist das normaler Alltag: Als Protestantin ist sie mit einem Katholiken verheiratet und engagiert sich sowohl für das katholische Hilfswerk Missio als auch in einem Kuratorium der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Als Nachrichten-Redakteurin hat Gundula Gause überwiegend mit schlechten Nachrichten zu tun. „Die Welt ist nicht nur schön“, sagt sie. „Aber ich habe die Hoffnung, das sich alles fügt.“ Das spiegelt sich in ihrem Lieblings-Bibelvers im Buch Kohelet im Alten Testament wieder:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“

Quelle mit Audio-Clip: ndr.de

 

In einem früheren Interview sagte sie einmal, dass die christlichen Werte in den Medien sehr viel stärker vorhanden seien, als es scheine, zumindest als eine Art Hintergrundfolie:

„In den Medien sind christliche Werte sehr viel stärker präsent, als es äußerlich den Anschein hat. In 2000 Jahren haben sich die christlichen Wertvorstellungen so tief in das abendländische Bewusstsein eingegraben, dass sie auch heute noch immer und überall zumindest als eine Art Hintergrundfolie anwesend sind.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

 

Im Vorfeld des Reformationsjubiläums bekannte sich Gundula Gause im Magazin Chrismon wie folgt zu ihrem Glauben:

„Ich bin Christ, weil ich im Glauben an Gott und in der Kirche Orientierung finde. (…) Die Begegnung mit dem lebendigen Gott eröffnet neue Horizonte weit über den eigenen Bereich der Vernunft hinaus.“

Und weiter:

„Mit der Familie Gottesdienste zu besuchen gibt mir Ruhe und Frieden.“

Quelle: chrismon.evangelisch.de

Im Gespräch mit Norbert Schäfer und Johannes Weil vom christlichen Medienmagazin Pro erzählte Wolf von Lojewski, der einst sowohl die Tagesthemen als auch das ZDF-heute-jounal moderierte, was er sich von einer guten Nachrichtensendung wünscht und sprach über christliche Inhalte in den Medien und über seinen persönlichen Glauben an Gott.

Auf die Frage, was er sich vom Glauben erhoffe, antwortet Wolf von Lojewski:

„Ich sehne mich danach, irgendwann vor Gott zu stehen und ihm all die Fragen zu stellen, auf die ich jetzt keine Antworten habe. Ich wäre enttäuscht, wenn es nach all dem Schönen und all dem Irrsinn einfach nichts mehr gäbe.“

Zu Glauben sei „ein ewiger Konflikt zwischen Herz und Verstand“. Dabei biete die Wissenschaft „ein Konzept, nach dem sich aus einem unendlichen Nichts Tausende von Galaxien entwickeln, die dann wieder zurückschrumpfen auf die Größe eines Stecknadelkopfs“. Gegenüber einem Erzeugung aus dem Nichts setzt von Lojewski auf den Schöpfergott. Ihm falles es leichter,

„an einen gütigen älteren Herrn zu glauben, der ganz entspannt die Hand hebt und so ein Universum erschafft.“

Und weiter betont der 80-jährige:

„Ich wäre schwer enttäuscht, wenn es Gott nicht gäbe.“

Die erste Frage, die er Gott stellen würde, wenn er vor IHM stehe, bezöge sich darauf, was er einfach nicht kapiert oder falsch gemacht habe. Neugierig ist er aber auch auf die andere Perspektive:

„Was fürde Gott mich fragen?“

Auf diesen Gedanken habe ihn eine Nonne namens Schwester Agnes aus den Elendsvierteln von Durban in Südafrika gebracht. Einem Ort, der ein erschreckendes Pflaster sei und an dem es  „alle Probleme dieser Welt in höchster Konzentration“ gebe. Schwester Agnes, die sich dort für die Armen und Aidskranken einsetzte, wollte bei der Verabschiedung von Wolf von Lojewski wissen, was wohl Gottes erste Frage wäre, wenn sie eines Tages vor ihm stehe. Seine hilflose Antwort sei gewesen, dass Gott wohl fragen würde, ob sie „immer brav gewesen“ sein und fest im Glauben gewesen sei. Darauf verneinte Schwester Agnes und sagte lachend:

„Mich wird er als erstes fragen: ‚Hat es dir Freude gemacht?‘ Und ich werde fröhlich sagen: ‚Ja.'“

 

Das komplette, sehr lesenswerte Interview gibt’s unter pro-medienmagazin.de

Heute mit 35 Jahren hat die Moderatorin, Buchautorin und Schauspielerin Katrin Bauerfeind mit Glauben „nichts mehr am Hut“. Doch das war mal anders, als sie beruflich noch andere Pläne hatte.

Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe) sagte sie:

„Religion war in der Schule mein absolutes Lieblingsfach, ich habe Religion geliebt.“

Sie habe immer denselben Religionslehrer gehabt, von der fünften Klasse bis zum Abitur. Von ihm war sie sehr beeindruckt („Den fand ich toll.“). Weiter sagt sie:

„Das Thema Glaube hat mich fasziniert, das fand ich wahnsinnig spannend.“

Sie habe Religion dann als schriftliches Abiturfach gewählt.

Obwohl sie damals ein Theologiestudium in Erwägung zog, sei sie mittlerweile aus der Kirche ausgetreten und „habe gar nichts mehr damit am Hut“, sagt die 35-Jährige heute.

„Ich bin nicht gläubig und halte Religion mittlerweile für ein wahnsinnig schwieriges Thema.“

Doch gibt sie auch versöhnlich zu bedenken:

„Den Aspekt, dass der Glaube Menschen etwas gibt, das ihnen hilft und Hoffnung macht, finde ich immer noch gut.“

Und weiter:

„Der Glaube ist so eine unglaubliche Kraft im Leben von so vielen Menschen.“

Sie selbst kreidet der Religion aber an, was sie „an Krieg und Leid über die Menschheit gebracht“ habe.

Quellen: noz.de und svz.de

Laut einer aktuellen Studie ist Deutschland auf Platz 15 der glücklichsten Nationen. Dies nahm das christliche Medienmagazin Pro zum Anlass, um bei Prominenten nachzufragen, was für sie eigentlich Glück bedeutet.

Der stellvertretende Chefredakteur von bild.de Daniel Böcking verweist bei der Antwort auf seinen Glauben und sagt:

„Für mich bedeutet Glück, in Gott zu sein. Klingt hochtrabend – mein ich aber ganz praktisch: In seiner Nähe, in seinem Wort fühle ich Gelassenheit, Ruhe, Gewissheit. Eine Art zementiertes Glück. Dann kann ich das Schöne und den Spaß im Alltag genießen. Leider kenn‘ ich auch das Gegenteil zur Genüge: das flüchtige Glück, das aber zu einem schmerzhaften Kater führt, weil es eben nicht auf diesem Fundament gebaut ist.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

Ein umfassendes Interview mit Daniel Böcking zu seinem Glauben gibt’s unter domradio.de

In einem Kommentar zur Politikverdrossenheit beklagt der Journalist Frédéric Schwilden in der Welt, dass die Politik verlernt habe, dass Göttliche zu sehen, was sich auch auf die Gesellschaft übertrage.

Einleitend schreibt er:

„Die deutsche Gesellschaft glaubt nicht mehr an Gott. Sie glaubt an Yoga, die 30-Stunden-Woche, die ‚Ice Bucket Challenge‘ oder an Sophia Thomalla. Was für ein Fehler. Denn besonders die Politik braucht wieder mehr Göttliches.“

Und an anderer Stelle:

„Wenn’s gut läuft, glauben wir an die Notwendigkeit der Petition von deutschen Schauspielerinnen, keine High Heels mehr zu tragen. Sollen das unsere Träume sein? Soll das unser Glaube sein?“

Besonders spannend wird es in dem lesenswerten Kommentar, wenn sich Schwilden zu seinem persönlichen Glauben positioniert. So schreibt er, wie geschockt seine Freunde waren, als er seinen Sohn katholisch taufen ließ, und er mit den üblichen Vorwürfen von Kreuzzügen über Kindesmissbrauch bis hin zu Tebartz van Elst konfrontiert wurde.

Bei seinem Glauben spielt vor allem der Wille eine große Rolle:

„Ich bin mir selbst nicht sicher, ob ich an Gott glaube. Aber ich will es. Ich will den Erlöser. Den Todesüberwinder. Den Heiland. Ich will den, der in den Himmel fährt.“

Und an anderer Stelle schreibt er:

„Ich will den brennenden Dornbusch. Ich will die Trompeten von Jericho. Ich will die Götterdämmerung.“

Genau deshalb habe er und seine Frau ihren Sohn auch taufen lassen.

„Weil wir wollen, dass er glauben kann. Weil wir wollen, dass er mehr sehen kann. Weil wir wollen, dass er träumen kann. Weil wir wollen, dass er den Himmel auf Erden findet oder schafft.“

Den kompletten Artikel, in dem Frédéric Schwilden weiter darlegt, wo das Göttliche in der Politik fehlt und wie es verloren ging, gibt’s unter welt.de

Daniel Böcking, stellv. Chefredakteur bei bild.de, gibt sein Glaube, zu dem er sich bei passender Gelegenheit auch im Rahmen seiner journalistischen Arbeit bekennt (wir berichteten), Orientierung auch in schier trostlosen Situationen. Nach dem unfassbaren Amoklauf an einer Highschool in Parkland, Florida schrieb er auf bild.de einen ermutigenden Artikel mit dem Titel „Warum ich als Christ nicht am Leid verzweifle“.

Ein einschneidendes Erlebnis dafür, sich frei zu Jesus zu bekennen und Veränderungen zuzulassen, waren für Daniel Böcking die Erfahrungen, die er 2010 beim Erdbeben in Haiti gemacht hat, wie er in seinem Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht – wie Gott mein Leben umkrempelt“ darlegt. Darin beschreibt er seine Umkehr zu Gott als „einen Sechser im Lotto“, der dazu führte, dass er sein Leben völlig umkrempelte hin zu einem Leben in Beziehung zu Gott.

In seinem aktuellen Bild-Artikel stellt er nun einleitend die „Warum“-Frage für das aktuell Geschehene in Florida, nennt weitere tragische Ereignisse und mündet in die Theodizee-Frage „Warum lässt Gott so ein Leid zu?“. Nachdem er kurz auf theologische Antworten dazu eingeht, erkennt er, dass diese beim Verständnis der Bibel helfen, aber kaum das leidgeplagte Herz tröstet.

In beeindruckender Weise legt er dann dar, wie er 2010 nach dem Erdbeben Trost bei leidgeplagten, gläubigen Menschen erlebte, die in tiefem Vertrauen auf Gott nicht nach dem Warum fragten. Dazu schreibt er:

„Diesen Trost aber spürte ich zum ersten Mal 2010 in Haiti. Nach dem Beben mit mehr als 300 000 Toten betete ich in den Ruinen von Port au Prince mit deutschen Katastrophenhelfern. Keiner fragte hier nach dem „Warum?“ Stattdessen dankten sie Gott dafür, dass sie wieder ein Leben hatten retten können. Sie baten um Unterstützung für ihre Arbeit.“

In dieser persönlichen Erfahrung erkennt er den liebenden Gott. Weiter schreibt er:

„Damals wurde mir klar: Gott verursacht kein Leid. Er hat keine Freude daran. Auch im größten Grauen und in schlimmster Ungerechtigkeit steht er uns zur Seite. Der Fokus auf das Gute gab den Helfern und mir Kraft und Zuversicht.“

In einer Predigt habe er vor kurzem sinngemäß gehört, dass der Glaube nicht wie ein Neonlicht sei, „das man anknipst, und schon ist die Finsternis weg“. Für Christen sei Jesus vielmehr eine Kerze, die das Dunkle erhellt. Auch wenn das Dunkle nicht verschwindet, wenn man eine Kerze anzündet, können Christen „die Liebe und die Gerechtigkeit leuchten sehen“, so Böcking.

Stark berührt hat ihn der Football-Trainer, der sich bei dem Parkland-Highschool-Massaker vor seine Schüler warf und erschossen wurde.

„Auf ihn schaue ich und sehe das Selbstlose, das Gute.“

Für Daniel Böcking wird die Frage nach dem „Warum?“ zur Nebensache. Er brauche keine Erklärung und verweist darauf, dass es vielleicht gar kein „Darum!“ gebe, das wir verstehen können. Vielmehr gebe es immer die Güte, die Liebe, die Helden, auf die wir blicken können, wenn wir das Schlimme nicht mehr ertragen. Abschließend verweist er auf die Hoffnung nach „Gerechtigkeit, die irgendwann kommt“.

Quellen: bild.de und randomhouse.de

 

Der Journalist und Verleger Wolfram Weimer gehört zu den profiliertesten Medienmachern des deutschsprachigen Europa. In seinem Buch „Das konservative Manifest“ wirbt er für ein starkes Christentum in Deutschland.

Weimer stellt dabei den christlichen Glauben immer wieder als Identitätsmerkmal Europas und der Konservativen heraus. Weltweit beobachtet er eine Renaissance des Religiösen, für Europa stellt er fest:

„Dieses Abendland steht aus Sicht des Konservativen mit seiner Identität auf drei Hügeln: Golgatha, Akropolis und Kapitol“

– also auf Christentum, griechischer Philosophie und römischem Recht. Es gebe kein europäisches Land, dass nicht mindestens vor einem Jahrtausend zum Christentum übergetreten sei.

„Die Bindung an das Christentum stellt daher einen wichtigen Bestandteil der europäischen Identität dar.“

Die ausführliche Rezension von Moritz Breckner zum Buch von Wolfram Weimer gibt’s unter pro-medienmagazin.de

 

Wolfram Weimer war von 2000 bis 2002 Chefredakteur der Welt und der Berliner Morgenpost, von 2004 bis Januar 2010 des von ihm gegründeten Politik-Magazins Cicero und von September 2010 bis Juli 2011 des Nachrichtenmagazins Focus. 2012 gründete er die Weimer Media Group, in der Publikumsmedien verlegt werden.

In einem aktuellen Artikel beschäftigt sich das Magazin livenet.de mit der Frage, was Christen vom Judentum in Sachen Humor lernen können und warum der Humor im Judentum so ausgeprägt ist.

Im Artikel wird auch auf ein Zitat des Publizisten Henryk M. Broder, der selbst Jude ist, eingegangen. Dieser schrieb in seiner Kolumne in der Welt:

„Man hat den Juden vorgeworfen, arrogant, berechnend, geizig, rachsüchtig, rücksichtslos, undankbar zu sein. Nur, dass sie keinen Humor hätten, hat nie jemand behauptet. Wie kommt das eigentlich?“

Deshalb ließe sich nach Ansicht der Autoren des livenet-Artikels auch aus christlicher Sicht einiges von diesem „Alleinstellungsmerkmal“ (Broder) der Juden lernen.

Mehr dazu unter livenet.de

In einem aktuellen Beitrag auf bild.de geht der Journalist Franz-Josef Wagner auf die aktuelle Allensbach-Studie zu dem in unserer Gesellschaft immer weniger gelebten Christsein ein. Dabei äußert er auch:

„Ich glaube nicht, dass es das „Nichts“ gibt. Ich glaube nicht, dass wir aus dem „Nichts“ kommen und in das „Nichts“ gehen. Was für ein Sinn hätte unser Leben?“

Bedauernd stellt er dennoch abschließend fest, dass auch er von einem immer weniger praktiziertem Christsein betroffen ist.

Hier geht’s zum Artikel unter bild.de

Vor kurzem wurde die Reportage-Reihe „Gott und die Welt“, die seit fast 34 Jahren fester Bestandteil des sonntäglichen Fernsehprogramms in der ARD ist,  umbenannt in „Echtes Leben“. Dies bedeute jedoch nicht, dass religiöse Themen nun weniger Bedeutung hätten, stellte BR-Redaktionsleiter Religion und Kirche, Wolfgang Küpper, in einem aktuellen Interview mit der Südwest Presse klar.

„‚Gott‘ und ‚Religion‘ bleiben auch unter neuem Namen genauso wichtig wie unter dem alten Titel ‚Gott und die Welt‘!“, so Küpper.

Weiter betonte er, dass in den Sendungen Geschichten von Menschen erzählt werden, die vor einer religiösen oder moralischen Herausforderung stehen; Menschen, die über den Sinn ihres Lebens nachdenken. Die Zuschauer sollen erfahren, wie jemand in Grenzsituationen Herausforderungen bewältigt. Dabei gehe es um Kernthemen der menschlichen Existenz wie Geburt, Krankheit, Tod, Einsamkeit, Liebe, Glück, Armut oder etwa Solidarität. Die Kunst bestehe darin, dieses umfassende Spektrum abzudecken, dabei aber nicht nur in den Sozialthemen zu verharren, sondern auch offen zu sein für Glaube und Spiritualität, um so zu übermitteln, wo aus dem Bereich Religion Hilfsangebote aufscheinen.

Auf die Frage, ob der Sendeplatz am Sonntag um 17.30 Uhr gut sei, antwortet Küpper:

„Zunächst ist es gut, dass Religion und Glaube einen hohen Stellenwert und einen eigenen Sendeplatz im Programm haben. Aber natürlich wünscht man sich als Redakteur einer Sendung immer die Primetime.“

Das komplette Interview gibt’s unter swp.de

Papst Franziskus hat sich zum fünfjährigen Bestehen des päpstlichen Twitterkanals bei den derzeit 43 Millionen Followern bedankt. Der Vatikan verbreitet die päpstlichen Kurzbotschaften in neun Sprachversionen.

Auf deutsch lautet der Post des Papstes:

„Ich danke allen Followers von @Pontifex, das heute sein 5jähriges Bestehen feiert.“

Und weiter:

„Die sozialen Netzwerke sind reich an Menschlichkeit!“

 

Mehr dazu unter katholisch.de

ZDF-Moderator Peter Hahne hat in seiner letzten Sendung vor dem Ruhestand seine Zuschauer aufgefordert, an Weihnachten über die biblische Botschaft nachzudenken. Dabei diskutierte der Journalist mit prominenten Gästen wie dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Cacau und der Sängerin Florence Joy über „Fußball, Gott und große Bühne“.

Mit dem Schlusswort zur Sendung richtete Peter Hahne einen persönlichen Appell an die Zuschauer. Während viele Nachrichten vom Tage bald schon nicht mehr aktuell seien, habe die Bibel eine zeitlose Botschaft, erklärte er.

„Vielleicht denken sie an Weihnachten mal darüber nach. Ich würde mir das zum Abschluss wünschen“,

sagte Hahne zum Abschied.

Mehr dazu unter pro-medienmagazin.de und ard.de

Ulf Poschardt fragt auf Twitter, ob inzwischen nicht „jede Schmetterlingslarve“ mehr interessiere.

„Darf man eigentlich noch ein mulmiges Gefühl haben, wenn man die Eiseskälte beim Thema Abtreibung gespenstisch findet?“

Das fragte Ulf Poschardt, der Chefredakteur der ‚Welt‘, in einer kurzen Notiz auf seinem Twitterauftritt.

Und weiter:

„Oder ist das (dieses Gefühl) politisch inkorrekt und reaktionär? Und: Interessiert jede Schmetterlingslarve mehr?“

Quelle: kath.net

Der Journalist Daniel Böcking ist für sein offenes Bekenntnis zum christlichen Glauben mit dem Goldenen Kompass des Christlichen Medienverbundes KEP ausgezeichnet worden.

Mehr dazu unter pro-medienmagazin.de

Auf bild.de wird Daniel Böcking am 29.11.17 dann auch in der Rubrik ‚Gewinner des Tages‘ gelistet. Dazu steht geschrieben:

„Wer glaubt, gewinnt! Bild-Redakteur Daniel Böcking (40) bekommt den christlichen Medienpreis ‚Goldener Kompass‘ für sein Buch ‚Ein bisschen Glauben gibt es nicht: Wie Gott mein Leben umkrempelt‘. Begründung: Es gehöre eine große Portion Mut dazu, sich (…) so deutlich zum Glauben zu bekennen. Bild meint: Unser Mann fürs Göttliche!“

Quelle: bild.de