Foto: Foto: pixabay.com (CC0 1.0)

Das christliche Medienmagazin Pro hat zur WM eine Serie mit Fragen zum Glauben von Fußballstars gemacht. Der Autor David Kadel hat dazu den Club-Trainer Michael Köllner die Fragen „Was macht dich stark?“ und „Wer ist Jesus für Sie?“ gestellt. Diese Fragen beantwortete Michael Köllner Anfang Juni via Voice-Mail aus seinem Urlaub auf seiner Reise auf den Spuren Jesu in Israel, wo er sein Taufversprechen am See Genezareth erneuerte (wir berichteten).

Auf die Frage „Was macht dich stark“ betonte Michael Köllner, dass es für ihn wichtig ist, den Rückhalt und das Vertrauen seiner Familie zu spüren und zu erfahren. Darüberhinaus verwies er auf die Bedeutung seines Glaubens für sein Leben und sagte:

„Der Glaube ist ein Faustpfand, das man im Herzen trägt.“

Gottvertrauen als Ergebnis des Glaubens ist das, was ihn trägt und Orientierung gibt. Dazu sagt der 48-jährige Bundesliga-Coach:

„Man weiß, man kann sich auf jemand verlassen und man ist nicht verlassen.“

Außerdem ist es für seine Arbeit als Bundesliga-Coach für ihn wichtig, das Vertrauen des Vereins und der Vereinsführung, der Fans und der eigenen Mannschaft zu spüren.

Stärke generiere er auch daraus, „seinen Job zu machen und zu arbeiten, um die nächste Entwicklungsstufe zu erreichen. Das gelte beruflich wie privat. Weiter betont er, dass es entscheidend ist, an sich selber Tag für Tag zu arbeiten und sich eine „gewisse Demut und Bescheidenheit“ zu erhalten sowie den Ablenkungen des Lebens aus dem Weg zu gehen.

Zur Frage, wer Jesus für ihn sei, sagt Michael Köllner unter den Eindrücken der gesammelten Erfahrungen in Israel:

„Das ist relativ einfach: ein Vorbild. Das ist ein Idol.“

Das werde besonders bewusst, wenn man, wie er zur Zeit der Beantwortung der Frage, auf den Spuren in Israel unterwegs ist und vor Ort erlebt kann, „wie es sich zugetragen hat“ und nachempfinden kann, „wie das hier damals war“, dann sei Jesus „umso mehr noch ein größeres Vorbild“. Weiter sagte Michael Köllner „live aus Israel“ wörtlich:

„Ich denke, wenn jemand für die Menschen stirbt, für die leidet, ich denke: was gibt es größeres, wenn einer sein eigenes Ego so dermaßen hinten anstellt und einer größeren Sache sich letztendlich unterwirft und sich für alle Menschen einsetzt, das ist das A und O, das ist das, was Jesus für mich ist in allen Bereichen.“

Auszüge aus diesem Interview mit O-Ton von Michael Köllner gibt’s unter pro-medienmagazin.de

Quelle: PromisGlauben sagt an dieser Stelle Danke an unseren Freund David Kadel!!