Foto: Markus Maria Profitlich GmbH - www.profitlich.de/Presse

Der Komiker Markus Maria Profitlich, der durch seine Rolle als Erklärbär in der „Wochenshow“ auf Sat1 sowie seiner eigenen Show „Mensch Markus“ Ende der 1990er / Anfang der 2000er Jahre deutschlandweit bekannt wurde, ist seit ein paar Wochen mit seinem neuen „Best of“-Programm wieder auf Tour. Diesbezüglich gab der 60-Jährige der BILD-Zeitung ein Interview, in dem er sich auf Nachfrage zum christlichen Glauben bekannte.

Im BILD-Interview berichtete Profitlich, dass er bei Spaziergängen in seiner Heimat am liebsten entspannt. Dabei könne er  „über ein Feld den Dom sehen“, der in seinen Augen „die schönste Kirche der Welt“ sei. Auf die anschließende Frage, ob er gläubig sei, bekannte der Comedian:

„Ja, ich bin Christ in der evangelischen Freikirche und besuche regelmäßig, wenn es meine Zeit erlaubt, den Gottesdienst.“

Weiter betonte er:

„Mein Glaube hilft mir in meinem Leben sehr.“

Schon vor Jahren berichtete Miriam Hinrichs auf der Onlineplattform Livenet in ihrem Artikel „Markus Maris Profitlich – ‚Jesus brachte Ordnung in mein Leben'“ von der Hinwendung des Comedian zum christlichen Glauben. In dem Artikel ist zu erfahren, dass Profitlichs Leben lange Zeit nicht sehr rosig war. So folg er mit 14 Jahren von der Schule und schlug sich danach mit Gelegenheitsjobs durch bis er im Alter von 29 Jahren eine Tischlerlehre macht und sich nebenbei dem Comedy-Genre zuwendet. Auch privat läuft es nicht rund. Seine erste Ehe scheitert. Durch seine zweite Frau findet er zum Glauben und besucht fortan die Gottesdienste in einer freien evangelischen und beginnt mit dem Lesen in der Bibel, was zu einem Perspektivwechsel in seinem Leben führt. Dazu erklärte Profitlich:

„Seitdem ist Gott in meinem Leben – auch in meinem Beruf.“

Im Mai 2012 nahm er im Interview mit dem Kölner Express auch Bezug auf die Veränderung in seinem Leben hin zu mehr Ruhe und Gelassenheit durch seinen Glauben. Damals erklärte Markus Maria Profitlich, dass er durch sein Gottvertrauen nicht mehr in Panik gerate, was er wie folgt weiter beschrieb:

„Ich habe viel Vertrauen in Gott und sage mir, es wird schon wieder.“

Rückblickend sei sein ganzes Leben so verlaufen, dass er immer wieder einen Job gefunden habe. Diesbezüglich betonte er:

„Irgendwas hat immer funktioniert. Ein Gottesgeschenk.“

Im Interview mit der Bremer Kirchenzeitung im März 2013 berichtete Profitlich, wie ihn in einer existenziellen Lebenssituation der Glaube getragen hat. So habe er nach einer Kehlkopf- und beidseitigen Lungenentzündung im Jahr 2009 mühsam das Atmen wieder lernen müssen. Ein Jahr lang dauerte die Rehabilitation. Zu dieser Zeit der Krise sagte er genau wie im Interview mit dem Kölner Express ein Jahr vorher:

„Ich habe viel Vertrauen in Gott und sage mir, es wird schon wieder. Mein ganzes Leben war so – ein Gottesgeschenk!“

Seit der Erfahrung der Erkrankung versuche er, mehr Ruhe in sein Leben zu bringen, erklärte Profitlich damals weiter.

Quellen: bild.de, livenet.ch, express.de, kirche-bremen.de