Foto: Thomas Eberl / PromisGlauben

Emma Weiß über Pfingsterlebnis: „Mich hat Gottes Liebe überströmt“

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An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der laut der Bibel 50 Tage nach Ostern auf die Jünger herabkam. Dieses Pfingstwunder gab ihnen den Mut, die Botschaft Jesu in die Welt zu tragen, weshalb Pfingsten auch als „Geburtstag der Kirche“ gilt. Der Name leitet sich vom griechischen Wort pentekoste („der fünfzigste“) ab. Die biblische Apostelgeschichte beschreibt, wie ein gewaltiges Brausen die Jünger in Jerusalem erfüllte und sich Feuerzungen über ihnen zeigten. Die weiße Taube ist das bekannteste Symbol für den Heiligen Geist und den Frieden.

Pfingsten bestärkt Christen, dass Gott im Heiligen Geist lebendig ist. Eine, die die Gegenwart Gottes im Heiligen Geist erlebt hat, ist die Freestyle-Athletin Emma Weiß, die bei den Olympischen Spielen 2026 in der Disziplin Aerials die beste Europäerin war. Im PromisGlauben-Interview sprach die 26-Jährige über die Orientierung, die sie aus dem christlichen Glauben bezieht. Dabei berichtete die olympische Athletin, wie sie an Pfingsten 2024 im Salzburger Dom Gottes Nähe erfuhr.

Beim viertägigen Loretto Pfingstfestival 2024 in Salzburg gab es am Sonntag, die Möglichkeit zur Lebensübergabe an Gott. Nach anfänglichen Zögern, ob sie diese Entscheidung wirklich treffen wolle, habe sie in einer Gebetszeit laut eine innere Stimme wahrgenommen, die sie dazu bewegte zur Lebensübergabe nach vorne zum Altar zu gehen. Was sie dort erlebte, beschreibt Emma Weiß wie folgt:

„Nach einer gewissen Zeit hat es sich so angefühlt, als ob ein enorm tiefer Atem in mich kommt. Ich hatte das Gefühl, ich atme nicht mehr selbst, sondern jemand atmet in mir. Und gleichzeitig hat mich so Gottes Liebe und Gottes Frieden überströmt und ausgefüllt. Ich wusste gar nicht mehr, wie um mich geschieht. Ich wusste: Das ist Gott.“

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Hinweis: Infos zum Loretto-Pfingstfestival 2026, zum dem 18.000 Besucher erwartet werden, gibt es unter:

vaticannews.va

Zu Pfingsten 2026 sendete Emma Weiß einen Insta-Post, in dem sie mitteilt, dass sie sich „nach einigen langen und sehr intensiven Monaten mit den Olympischen Spielen“ für zwei Wochen in ein Kloster in Frankreich zurückgezogen habe, um Zeit in Stille zu verbringen. Zu dem dabei Erlebten teilt sie fünf Erfahrungen wie folgt mit:

„Was ich gelernt habe: 1. Stille kann laut sein. 2. Es ist verrückt, zu erkennen, wie viele Stimulationen wir in unserem täglichen Leben überwinden (das ist etwas, das man erkennt, wenn man aus der Stille herauskommt) 3. Ich habe Dinge entdeckt, die ich an einem anderen Ort nicht bemerkt hätte, nur weil ich Zeit hatte. Zum Beispiel war vor der Kirche ein Salamander. Ich sah ihn nur, weil ich eine Weile nichts getan habe. 4. Ein Neustart des Nervensystems fühlt sich gut an. 5. Manchmal spricht Gott – manchmal tut er das nicht (oder wir hören es noch nicht).“

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