In einem aktuellen Beitrag für das Magazin Chrismon schrieb die Komikerin und Schauspielerin Anke Engelke, dass sie sich beim Singen des Kirchenliedes „Der Herr ist mein Hirt“ seit ihrer Kindheit beschützt fühlt.

Dazu erklärte die 54-Jährige:

„Der Text schob Bilder in meinen Kopf, die mir gefielen: grüne Wiesen, klar, Ruhe, Stille, aber auch: beschützt werden.“

Sie sei nicht sonderlich religiös aufgewachsen und fand ihre Konfirmation vor allem „wegen des lässigen Unterrichts“ ihres damaligen Pfarrers gut. Doch auch in dieser Zeit berührte sie der biblische Psalm 23. Dazu sagte Anke Engelke:

„Aber wenn wir im Chor ‚Der Herr ist mein Hirt‘ sangen, passierte etwas mit mir.“

Auch wenn sie mittlerweile wegen des Zustands der Erde und anderer Missstände auf der Welt die Zeilen nicht mehr so unbeschwert wie früher singen könne, singe sie auch heute, wenn sie mit dem Rad durch Köln fahre, leise „Der Herr ist mein Hirt“ und improvisiere dabei.

 

Update: Im Interview mit der F.A.Z. zu ihrer neuen Serie „Das letzte Wort“, das am 18.9.20 veröffentlicht wurde, erklärte Anke Engelke, dass sie nicht religiös sei und nicht an ein Leben nach den Tod glaubt. So wäre es ihr „so was von egal“, wenn an ihrer Beerdigung getanzt wird. Dazu sagte sie:

„Ich bin ja kein religiöser Mensch. Ich bin dann weg. Nur meine Seele ist noch da, denn die ist verankert in den Menschen, die ich liebte und die mich liebten. Nur so bleibt man, davon gehe ich aus.“

Offen bleibt, woher die 54-Jährige diesen Glauben bezieht.

Quellen: chrismon.evangelisch.de, faz.net

 

Hier die musikalische Umsetzung des Liedes „Der Herr ist mein Hirte“ von Johannes Hartl & Freunde: