Foto: Georges Biard, Eva Longoria Cannes 2015, cropped, CC BY-SA 3.0

Die US-amerikanische Schauspielerin Eva Longoria, die in Mexiko in der kleinen Hafenstadt Corpus Christi geboren wurde, bekennt sich seit Jahren zum christlichen Glauben. Aktuell sprach die 44-jährige, die vor einem Jahr zum ersten Mal Mutter wurde, in einem Interview, das auf der Webpräsenz der Hamburger Morgenpost veröffentlicht wurde, über ihr Leben als Mutter und wie sich dadurch ihr Blickwinkel aufs Leben verändert hat. Im Interview richtete sie auch einen Dank an Gott. Auch ihre christliche Werteorientierung ließ sie durchblicken.

Mit ihrem Kind erfahre sie eine „bedingungslose Liebe“, die sie überwältigt, so die Schauspielerin, die durch die Serie „Desperate Housewives“ weltweite Bekanntheit erlangte. Durch diese Erfahrung sei ihr „inneres Verlangen“ nach einer besseren Welt „stärker denn je“. Deshalb sei sie heute „selbstloser“ und setzte sie sich „noch intensiver für wohltätige Zwecke ein“.

Mit Blick auf ihr Kind empfindet sie Sorge bezüglich der neuen Medien, die es in ihrer Jugend noch nicht gab, so dass peinliche Dinge nicht öffentlich wurden. Dazu betonte Eva Longoria:

„Ich kann Gott danken, dass es noch keine Handys mit Kameras gab, als ich jung war.“

Wichtig ist ihr bei der Erziehung ihres Sohnes, „dass er immer er selbst bleiben soll und sich nicht verbiegen lässt“, so die Schauspielerin. Auf die Frage, was für sie Erfolg bedeutet, antwortete Eva Longoria:

„Dass man seinen eigenen Selbstwert kennt und stolz auf sich ist.“

 

Für ihre Werteorientierung spielt der katholische Glauben eine wichtige Rolle, wie sie in der Vergangenheit in Interviews immer mal wieder durchblicken ließ. Gegenüber dem Prestige-Magazin äußerte sie im Jahr 2009, dass sie Gottes Führung auf ihrem Weg zur Schauspielerin wahrgenommen habe. Wie das Magazin Promiflash diesbezüglich berichtete, sagte Eva Longoria damals:

„Eines Tages sagte ich zu mir: ‚Ich werde Schauspielerin‘. Dieser Gedanke kam mir vorher nicht. Ich glaube an Gott und zu dieser Zeit fühlte ich eine unglaubliche Leitung von oben und das gab mir Stärke.“

Weiter äußerte sie:

„Ich fühlte mich immer sehr beschützt. Und ich fühlte, das L.A. der Platz ist, wo ich hingehöre.“

Ihre katholische Prägung spielt auch eine Rolle im Zusammenhang mit der Ausführung von Rollen. Wie die Rheinische Post im Juli 2006 berichtete, sollte Eva Longoria für einen Film einer Nonne in den Hintern treten. Dazu sagte sie damals gegenüber der britischen Zeitung Sun, dass sie diese Handlung ablehnte, „weil ich eine mexikanische Katholikin bin“.

Zum Jahreswechsel 2011/2012 teilte Eva Longoria via Twitter mit, dass sie sich 2012 auch mehr dem katholischen Glauben widmen und mehr beten wolle. Dazu formulierte sie ihren Vorsatz wie folgt:

„Mehr Zeit mit meiner Bibel verbringen und jeden Morgen beten.“

Im September 2012 äußerte sie gegenüber dem US-Magazin People, wie wichtig ihr der Umgang mit guten Menschen ist. Dazu sagte sie, dass sie künftig sich nur noch mit Kollegen umgeben wolle, die sie möge, und betonte:

„Das Leben ist so kurz. Man sollte sich nur mit Menschen umgeben, die sich gegenseitig zu besseren Menschen machen.“

Eine große Bedeutung für ihre Lebenseinstellung hatte auch ihr ältere Schwester , die mit dem „Down-Syndrom“ zur Welt kam und von der sie eine Menge gelernt habe. Durch die Erfahrungen von gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Familie von klein auf lernte Eva Longoria, worum es im Leben wirklich geht. Im Mai 2015 berichtete das Magazin InTouch, dass Eva Longoria die Erfahrung, zu sehen, wie ihre Schwester trotz Behinderung immer neue Dinge erlernte, als eines der größten Geschenke in ihrem Leben sieht. Wie auf miss.at zu lesen ist, schrieb Longoria in einem Text für die Mail Online:

„Die größte Bereicherung meines Lebens ist meine älteste Schwester Elizabeth (…). Sie ist das Licht meines Lebens und sie hat mir mehr beigebracht, als ich mir jemals hätte vorstellen können.“

Die Bunte berichtete im Juni 2015, dass die Hollywood-Schauspielerin regen Kontakt zu ihrer Schwester Elizabeth habe und unglaublich stolz auf sie sei. Dazu betonte Eva Longoria:

„Es war ein Segen zu erleben, wie sie jedes Hindernis überwand – sich die Schuhe zu binden, ein Shirt anziehen, aus der Vordertür gehen. Man kann sich die Hürden nur vorstellen, vor denen sie in jeder Minute ihres Lebens stand.“

Neben der Vorbildfunktion habe ihre Schwester sie auch für ein Leben in Hollywood gewappnet. Dazu betonte Eva Longoria:

„Man nimmt das Leben nicht als selbstverständlich hin. Es kommt einem so unbedeutend vor zu sagen, ‘Verflucht, ich habe diese Filmrolle nicht bekommen,’ oder ‘Verflucht, die und die trägt das gleiche Kleid wie ich zu den Emmys.“

Im März 2017 betonte sie in einem Interview mit der Cosmopolitan, dass ihr ihre Familie heilig ist und mit Blick auf ihre Schwester Elizabeth:

„Sie hat mir gezeigt, dass es im Leben nicht darum geht, sich selbst zu verwirklichen, sondern darum, anderen zu helfen.“

Vor einigen Jahren gründete die Schauspielerin eine Stiftung zur Unterstützung lateinamerikanischer Frauen aus armen Verhältnissen bei der Ausbildung, mit der sie so viel und so gut helfen will, wie nur irgendwie möglich.

Hier ein Instagram Post von Eva Longoria vom 30. November 2016 zu den Früchten ihrer Stiftung:

 

Quellen: mopo.de, promiflash.de, rp-online.de, focus.de, kirche-im-swr.de, intouch.wunderweib.de, miss.at, bunte.de, presseportal.de, instagram.com