Im Sommer wurde der ehemalige Fußballprofi Philip Mulryne, der einst mit David Beckham bei Manchester United zusammen spielte und für Nordirland 27 Länderspiele bestritt, zum katholischen Priester geweiht. In einem aktuellen Interview mit der Times erklärt er seinen Lebenswandel und seine Entscheidung Priester zu werden.

Er sei blind für das wahre Leben gewesen, geblendet von Geld, Nachtclubs und teuren Autos. Gegenüber der Times sagte er:

„Ich mochte das Drumherum des Profi-Daseins nicht mehr – das Geld, die Nachtclubs und die Aufmerksamkeit der Frauen. Das alles war cool, als ich in meinen 20ern war, aber ich habe mich mehr und mehr unbefriedigt gefühlt.“

Und weiter:

„Ich liebe das Spiel, ich liebe das Training. Der Lifestyle hat mir Vergnügen bereitet, aber das war nichts Dauerhaftes. Ich habe drei oder vier Autos im Jahr gekauft, weil ich gelangweilt war und immer mehr wollte. Nichts war genug. Ich war rastlos, weil ich dachte, dass dieser Lifestyle mich glücklich machen sollte.“

In dieser Zeit reifte beim heute 39-jährigen immer mehr die Entscheidung, sich nach seinem frei gewählten Ende als Fußballprofi dem Orden „Diocesan Seminary of Saint Malachy’s Belfast“ anzuschließen. Er durchlief dort viele Seminare und studierte bis zum vergangenen Juli. Dann wurde Mulryne in der St.-Oliver-Plunkett-Kirche in Belfast zum Priester geweiht, als der er sich heute in den Dienst Gottes stellt.

Quellen: thetimes.co.uk und bild.de