Am Ostersonntag berichtete die Bild am Sonntag über 50 persönliche Bekenntnisse von Menschen in Deutschland. Darunter war auch ein bemerkenswertes Statement von Franz Beckenbauer zu seinem Glauben.

Gegenüber der BamS sagte der 73-jährige:

„Ich bin Katholik. Das steht nicht nur in meinem Pass, ich lebe auch nach christlichen Werten. Dazu gehören selbstverständlich auch das Gebet und der Kirchenbesuch.“

Franz Beckenbauer bekannte sich bereits in der Vergangenheit in Interviews und auf Nachfrage ganz selbstverständlich zu seinem Glauben, der sein Leben begleitet. Der Bild gab er bei Umfragen zum Glauben bereits zu Weihnachten 2008 und zu Ostern 2009 Auskunft.

In der Bild-Weihnachtsumfrage im Jahr 2008 mit dem Thema „Wofür wir beten“ brachte Franz Beckenbauer, der damals Präsident des FC Bayern München war,  zum Ausdruck, dass das Vater-Unser-Gebet und die Meinung des Papstes für sein Leben von Bedeutung sind. Damals sagte er:

„Ich bete jeden Tag das Vaterunser. Es hilft mir bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben und für meine Familie da zu sein. Es ist für mich das Gebet der Gebete, es gibt mir Kraft und Stärke. Der Papst hat in seinem neuen Buch ein wundervolles Kapitel über das Vaterunser geschrieben.“

Seine Wertschätzung gegenüber Papst Benedikt XVI. kam im Artikel vom Journalisten Julien Wolf in der Welt am Sonntag am 03.06.2012 zum Ausdruck. Damals betonte Beckenbauer, dass er in seinem Leben schon viele Persönlichkeiten getroffen habe, aber seine Begegnung mit dem Papst „einer der bewegenden Momente in meinem Leben“ war. Dabei beeindruckte ihn „diese innere Ruhe, die Würde und die Herzlichkeit“.

In der Bild-Umfrage zu Ostern 2009 unter der Fragestellung „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“ bekannte Franz Beckenbauer, dass er an ein Leben nach dem Tod glaube, was er mit folgenden Worten beschrieb:

„Mit dem Tode ist nicht alles vorbei, da bin ich sicher. Ich glaube, dass die Seele eines jeden Menschen wieder dorthin zurückkehrt, wo sie hergekommen ist. Im unendlichen Weltall ist schließlich Platz für alle. Es gibt natürlich keine Beweise dafür, sondern nur den Glauben daran. Aber allein der Glaube hilft vielen Menschen.“

Quellen: bild.de (1), bild.de (2), kirche-im-swr.de, bild.de (3)