Christian Köppel ist Linksverteidiger im Team von 1860 München. In einem aktuellen Interview mit der TZ-München sprach er auch über seinen Glauben und den Glauben im Team von 1860.

Die TZ-Autoren beschreiben, dass Dankbarkeit ein Wort sei, dass man häufig aus Köppels Mund hören könne, was in seinem Fall aber keine Worthülse sei, sondern Ausdruck tiefer Gläubigkeit, die der Urmünchner auch nach seinen Torerfolgen demonstriert, indem er Finger und Kopf gen Himmel richtet.

Zu seinen Glauben sagt Klöppel:

„Ich habe mir vorgenommen, als Spieler ein Vorbild zu sein. Da gehört der Glaube dazu. Er gibt mir wichtige Grundtugenden, viel Kraft. Und deswegen geht der Dank nach oben.“

Zum Glauben gebracht habe ihn Mitspieler Lucas Genkinger und inzwischen gebe es eine kleine, stetig wachsende Glaubensgemeinschaft im Team – mit dem Sportlergottesdienst am Donnerstagabend als Anlaufpunkt. Zur Intension der Abende, zu denen auch Profis des FC Bayern kämen, sagt Klöppel:

„Zusammenkommen, eine Predigt hören, ein bisschen lobpreisen.“

Und weiter:

 „Für mich ist es einfach wichtig, ein bisschen Zeit mit Gott zu verbringen.“

Weiter wird in der TZ berichtet, dass von Köppels christlichen Werten auch Mo Awata profitiert habe. Für den Kriegsflüchtling aus Syrien war er in dessen Anfangszeit ein wichtiger Ansprechpartner, ganz im Sinne christlicher Nächstenliebe.

Auch das Gebet ist ein wichtiger Bestandteil im Leben von Christian Klöppel. Dazu sagt er:

„Ich bete nicht für Erfolg, sondern dass uns der Druck abgenommen wird. Dass wir Kraft haben und möglichst alle gesund bleiben.“

Quelle: tz.de