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Die Unternehmerin Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat sich im Interview mit der Zeitung Die Welt mit Blick auf die Corona-Krise besorgt über die Gottlosigkeit in der Gesellschaft geäußert. Ähnlich wie Papst Franziskus in seiner Frühmesse am vergangenen Samstag (wir berichteten) warnte die 60-Jährige vor der Macht des Teufels.

Mit Blick auf die Corona-Krise erklärte von Thurn und Taxis im Welt-Interview:

„Wir sind eine total dekadente Gesellschaft geworden, die meint, der Mensch kann alles kontrollieren und manipulieren.“

Gott sei aus unserer Gesellschaft „völlig verschwunden“, so die Fürstin weiter.

Im Verlauf des Interviews ließ die 60-jährige Unternehmerin erkennen, dass die Macht des Teufels Menschen von Gott abbringt. Auf die Frage, was die Corona-Krise mit ihrem Glauben mache bzw. wie ihr der christliche Glaube helfe, antwortete Gloria von Thurn und Taxis:

„Das Beste am Glauben an Gott ist, dass man in jeder Situation des Lebens – ob positiv oder negativ – einen Sinn erkennen kann.“

In der Abkehr der Menschen in den Wohlstandsgesellschaften von dieser Quelle des Lebens sieht sie auch ein Wirken des Bösen. Dazu erklärte sie:

„Der Teufel, als der Fürst der Erde, ist sehr mächtig.“

Als Beispiel gab von Thurn und Taxis „die furchtbaren Massenmorde im 20. Jahrhundert“ an, die der Menschheit „die Macht des Teufels vor Augen geführt“ hätten. Dies zeige ihrer Meinung nach, „was passieren kann, wenn der Mensch sich ins Zentrum stellt und Gott aus dem Kontext verbannt“. Das Wirken des Teufels in der Welt beschrieb sie wie folgt:

„Sein Trick ist es, die Menschen glauben zu machen, dass es ihn nicht gibt und dass der Mensch Gott nicht braucht. Um dies zu erreichen, ist ihm jedes Mittel recht.“

Wohl wissend, dass es heutzutage unpopulär ist über die Wirkmacht des Bösen öffentlich zu sprechen, verwies die Fürstin darauf, dass es in der heutigen Zeit Satanisten gibt, die „sehr wohl“ an die Macht des Teufels glauben.

Ihrer Meinung nach beeinflusse der Teufel die Menschen und sei „zuständig für alles Übel“, was sie mit folgenden Worten weiter ausführte:

„Da wir frei sind und eben nicht vorprogrammiert, können wir uns für oder gegen ihn [den Teufel] und seine Verlockungen entscheiden.“

Mit der Abwägung, sich für oder gegen Verlockungen jeder Art zu entscheiden, seien die Menschen „täglich konfrontiert“ und herausgefordert, eine Entscheidung „für oder gegen ihn“ zu treffen. Diesbezüglich betonte Gloria von Thurn und Taxis:

„Aber am Steuer sitzen wir selbst, wir sind keine Automaten.“

Quelle: welt.de

Mehr zum Glauben von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis gibt es in unserem Artikel HIER