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Fußball-Legende Günter Netzer, der bis heute als einer der besten Mittelfeldspieler in der Geschichte der Bundesliga gilt und sich auch als kongenialer Kommentator sowie Medienunternehmer einen Namen machte, stellte sich vor kurzem der Sportschau im Fragen-Pressing und bekannte sich dabei zum Glauben an Gott.

Auf die Frage „Glauben Sie an Gott?“ antwortete der 74-jährige in typischer Manier, straight und klar:

„Ja!“

Bereits zu seinem 70. Geburtstag bekannte sich Günter Netzer im SID-Interview auf Nachfrage als gläubiger Mensch. Auf seine legendäre Selbsteinwechslung als Spieler von Borussia Mönchengladbach im Pokalfinale 1973 gegen den 1. FC Köln, wo er anschließend mit einem Freistoß den Siegtreffer beisteuerte, äußerte der 74er-Weltmeister, dass ihm nach der „Unerhörtheit“ der Selbsteinwechslung der Freistoß eigentlich derart misslang, „wie ich es selten erlebt habe“, so Netzer, und dennoch den Weg ins Tor gefunden habe. Dazu betonte er im SID-Interview:

„Wir sind ferngesteuert. Das Leben ist ferngesteuert. Da ist etwas gut ausgegangen, was nicht gut ausgehen konnte. Das war ein Wahnsinn, den ich bis heute noch nicht begriffen habe.“

Auf die anschließende Bemerkung des Interviewers „Ferngesteuert. Sind Sie gläubig?“, antwortete Günter Netzer abermals kurz und knackig:

„Ja, ich bin gläubig.“

Im aktuellen „Pressing-Interview“ mit der Sportschau sagte er des Weiteren, dass viele Fußballer auch abergläubisch seien, er aber keinen Glücksbringer mehr habe. Dazu fügte er an:

„Ich habe sie abgeschafft die Dinger!“

Quellen: YouTube.com, dfb.de