Heino: „Die Begegnung mit Papst Leo war eine Sternstunde meines Lebens“
Der Schlagersänger Heino erhielt vor einer Woche eine Privat-Audienz bei Papst Leo XIV.. Gegenüber BILD zeigte sich der bekennende Katholik ergriffen von der Begegnung mit dem Pontifex. Bereits in der Vergangenheit sprach Heino über die Kraft, die er im Glauben erfährt. Seine Verbundenheit zur Kirche brachte der 87-Jährige im Laufe seiner Karriere auch durch mehr als 250 Kirchenkonzerte zum Ausdruck.
Wie Heino gegenüber BILD verriet, kam das Treffen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche zustande, weil sein Manager Helmut Werner Monate zuvor einen Brief in den Vatikan gesendet und darin mitgeteilt habe, „dass es mir ein inniges Bedürfnis sei, seine Heiligkeit persönlich zu treffen“, schilderte Heino und fügte hinzu, dass er zu Tränen gerührt war, als einen Tag vor dem Heiligabend 2025 die Einladung aus dem Vatikan kam.
Von der Begegnung mit dem Pontifex, die vor einer Woche in der Privatbibliothek des Papstes im Apostolischen Palast stattfand, zeigte sich Heino ergriffen. Der Musiker, der im katholischen Glauben aufwuchs, sagte gegenüber BILD:
„Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hat mich tief bewegt und bedeutet mir unendlich viel. Es war eine Sternstunde meines Lebens.“
Das neue Kirchenoberhaupt sei für ihn „das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens“, fügte Heino hinzu.
Zum Inhalt des Treffens ließ der 87-Jährige wissen, dass er dem Papst von seinen mehr als 250 Kirchenkonzerten erzählte und berichtete, dass er bei diesen Konzerten an sein generationenübergreifendes Publikum appelliert habe, „immer wieder den Weg in die Kirche zu finden“. Zudem sprach Heino mit Papst Leo darüber, wie er nach dem Tod seiner Frau Hannelore, die im November 2023 verstarb, Halt und Kraft in seinem Glauben fand. Er sei traurig darüber, dass Hannelore diese Begegnung mit Papst Leo XIV nicht mehr erleben konnte, sich aber „ganz sicher“, dass sie „von oben zugeschaut“ habe, schilderte der Sänger.
Als Geschenk für den Papst hatte Heino eine Goldene Schallplatte seines Albums „Frieden auf Ewigkeit“ – mit der Gravur „Hoffnungsträger Papst Leo XIV“ im Gepäck. Vom Oberhaupt der katholischen Kirche bekam er einen geweihten Rosenkranz mit silbernem Kreuz überreicht.
Auf seinem Instagarm-Account sendete Heino ein Reel mit Bildern vom Treffen mit Papst Leo XIV. und unterlegte den Clip mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“, das er selbst eingesungen hat. Dazu schrieb er u.a.:
„Das Treffen mit Papst Leo XIV. war die größte Auszeichnung, die man mir als Sänger und Mensch machen konnte.“
Hinweis: Einen O-Ton von Heino zu seiner Begegnung mit Papst Leo XIV. gibt es HIER.
Bereits in der Vergangenheit bekannte sich Heino ganz selbstverständlich zum christlichen Glauben. Im November 2023 erklärte der Musiker im Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“, dass er sich der römisch-katholischen Kirche seit seinen Kinderjahren verbunden fühlt. So besuche er, wenn er in eine neue Stadt komme, zuerst eine Kirche und zünde dort eine Kerze an.
Im Dezember 2023 brachte Heino zu seinem 85. Geburtstag im Interview mit bild.de zum Ausdruck, dass er nach dem Tod seiner Frau Hannelore Hoffnung und Trost in seinem Glauben findet. Der Musiker berichtete, dass es ihn traurig macht, an seinem Geburtstag nun nicht mehr mit seiner Frau, mit der er 44 Jahre verheiratet war, anstoßen zu können. Es beruhige ihn aber innerlich, dass es zwischen ihm und seiner Hannelore „nichts Unausgesprochenes, das man aufgeschoben hat“, gegeben habe. Zu seinem Geburtstag wünsche er sich Gesundheit und „dass der liebe Gott mich noch einige Jahre hier auf Erden lässt“, so der Sänger.
Weiter verlieh Heino seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und er „irgendwann“ zu seiner Frau kommen werde. Auf die Frage, ob er an ein Wiedersehen im Himmel glaube, antwortete Heino:
„Daran glaube ich ganz fest und vertraue darauf, dass meine Hannelore mich irgendwann wieder in ihre Arme schließen wird.“
Im Interview mit der Sankt Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ sprach Heino im Dezember 2023 über seine seinerzeitige Kirchentournee „Die Himmel rühmen“, die er seiner verstorbenen Frau widmete. Seiner Frau sei es ein Anliegen gewesen, dass er einmal „an diesen Orten sakrale und klassische Lieder“ singen solle. So habe er mittlerweile über 250 Kirchenkonzerte „in Pfarrkirchen, Domen, Kathedralen oder Basiliken“ gegeben, berichtete der Sänger.
Auch in diesem Interview sprach Heino über seine Hoffnung auf ein Weiterleben und Wiedersehen in Ewigkeit und berichtete von seinem Glauben, dass seine Hannelore nun „wie ein Schutzengel über mich und uns alle wacht“. Zur Bedeutung seines Glauben erklärte Heino:
„Ich bin sehr katholisch und ich wurde sehr religiös erzogen.“
Überdies sei sein Großvater, von dem er vermutlich die Musikalität habe, Kantor im Kölner Dom gewesen und zwei seiner Cousins zudem Pastoren. Schon aufgrund seiner Prägung sei der Glaube „immer Mittelpunkt“ in seinem Leben gewesen.
Bei seinen Kirchenkonzerten singe er klassische Lieder von Mozart, Beethoven, Schubert und Brahms und Kirchenlieder wie „Großer Gott wir loben dich“, „Lobe den Herrn“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“. Zu seiner Motivation ließ er wissen, dass diese Konzerte auch jene Menschen anregen sollten, „die vielleicht schon einen Abstand zu Glaube und Kirche haben, wieder den Weg in die Kirche zu finden“. Weiter betonte der Sänger:
„Ich will den Glauben mittransportieren – und dass er wieder wichtig wird im Leben der Menschen. Besonders in den Familien sollte der Glaube zentraler Mittelpunkt sein.“
Im Zuge seiner Kirchenkonzerte habe er „sehr gute und engagierte Pfarrer“ kennenlernen dürfen, teilte Heino weiter mit.
Quellen: bild.de (1), die-tagespost.de, bild.de (2), meinekirchenzeitung.at
Anbei das Kirchenlied „So nimm den meine Hände“ von Heino gesungen:
„Großer Gott wir loben dich“ von Heino gesungen:
„Lobe den Herren“ von Heino gesungen:
„Ich bete an die Macht der Liebe“ von Heino gesungen:



