Der HSV-Profi Lewis Holtby gab aktuell der Bild-Zeitung ein sehr persönliches Interview, in dem er sich zu seiner Gefühlslage rund um den ersten Bundeligaabstieg des Hamburger Sportvereins äußerte und darstellte, was für ihn zentral im Leben ist.

So könne er sich, der zu den absoluten Top-Verdienern beim HSV zählt, gut vorstellen, mit Gehaltseinbußen weiter für den Verein in der zweiten Liga zu spielen. Dazu sagt Holtby:

„Fakt ist aber: Ich bin kein Geld-Geier. Sonst hätte ich auch jetzt schon woanders unterschrieben.“

Vielmehr zählten für ihn andere Werte.

„Materielle Dinge haben in meinem Leben keine Priorität. Meine Prioritäten sind meine Familie, meine Freunde – und dass ich häufig lächeln kann und Spaß am Fußball habe.“

Zudem scheut sich Lewis Holtby auch nicht zu bekennen, dass ihm der Glaube an Gott, feste Orientierung und ein tragendes Fundament im Leben ist.

2012 sagte er im Buch „Die Fußball-Bibel“ vom Inspirationstrainer David Kadel Sätze wie:

„Ich glaube an Gott, weil er der Erste und der Letzte ist, der uns hört, versteht und schätzt.“

Und weiter:

Ich glaube, dass Gott alle Menschen liebt und dass die Dinge, die in meinem Leben passieren, kein Zufall sind, sie haben einen Grund! Ich habe schon Sachen erlebt, die schwer zu beschreiben sind, weil ich selbst es einfach nicht fassen konnte. Wenn ich allein bin, spreche ich oft mit Gott, ob ich traurig bin oder ob ich Glücksgefühle habe. Und ich bedanke mich jeden Tag für das Leben, für meine Gesundheit, für meine Familie und für mein Wohlbefinden.“

Weiter sagte Lewis Holtby, dass er, als er einmal einen geliebten Menschen verloren habe, dadurch noch intensiver zu Gott gefunden habe. Dazu betonte er:

„Gott hat mir damals Kraft gegeben, das zu überstehen.“

Quellen: bild.de und David Kadel, Die Fußball-Bibel