Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich u.a. der Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich an die Bevölkerung gewandt und zu die Gesellschaft tragenden Werten wie Fürsorge, Achtsamkeit, Verantwortung und Solidarität aufgerufen. Orientierung gibt ihm der christliche Glaube, wie der Bayern-Profi in vergangenen Interviews durchblicken ließ.

Um ein Zeichen in der gegenwärtigen Corona-Krise zu setzen, haben die Spieler der deutschen Nationalmannschaft einen Spendenaufruf gestartet und selbst 2,5 Millionen Euro für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Zudem kann sich jeder Fan über die Plattform wirhelfen.eu an der Aktion beteiligen, die die Profis über Instagram bekannt machten. Dabei betonten Manuel Neuer und Joshua Kimmich zutiefst christliche Werte mit Blick auf den Umgang mit der Corona-Pandemie. Neuer betonte in seiner Videobotschaft:

„Wir müssen aufeinander schauen in solchen Zeiten.“

 

Joshua Kimmich führte in seinem Video-Statement an:

„Wir allen merken, dass wir uns in einer absoluten Ausnahmesituation befinden. Jeder von uns ist betroffen.“

Weiter erklärte der 25-Jährige:

„Deshalb ist es wichtig, dass wir einander helfen und unterstützen. Wir sollten uns alle unserer Verantwortung bewusst sein und Solidarität zeigen.“

Orientierung in seinem Werteempfinden bezieht Joshua Kimmich aus seinem christlichen Glauben, in dem er erzogen wurde. In einem Interview mit der Bild im Juni 2016 bekannte sich Joshua Kimmich zu seinem Glauben. Auf die Frage „Sie tragen ein Armband mit einem Kreuz. Sind Sie gläubig?“ antwortete Kimmich:

„Ja ich bin gläubig. Das Armband ist ein Geschenk von meiner Freundin. Es ist eine Art Glücksbringer, genau wie die Halskette von meiner Mutter.“

Inspiriert durch die Bibel hat Joshua Kimmich seinen Vornamen bekommen. Er kommt aus einem christlichen Elternhaus und sagte dazu

„Meine Mutter wollte eigentlich, dass ich ‚Josua‘ heiße, wie der Name aus der Bibel.“

In einem SPORT1-Artikel über Joshua Kimmich im Juni 2016 mit dem Titel ‚Was Senkrechtstarter Kimmich so stark macht‘, wurde auch sein Vorname thematisiert und wie folgt darüber berichtet: Joshua heißt so viel wie: ‚Gott hilft‘.

„Eigentlich heißt es Josua. Der Name kommt ursprünglich aus der Bibel“

,erklärte Kimmich im SPORT1-Interview. „Man schreibt den Namen eigentlich auch ohne h. Meine Eltern haben das dann einfach rein gemacht aus optischen Gründen.“

 

In der Fastenzeit 2018 fanden in der Basilika St. Ememram in Regensburg Fastenpredigten statt, zu denen Prominente wie u.a. der WM-Rekordtorjäger Miro Klose und der damalige Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder, eingeladen wurden.

Klaus Eder nannte in seiner Predigt Joshua Kimmich als Beispiel für einen gläubigen Fußballer.

 

Auch Manuel Neuer bekannte sich vor Jahren zum Glauben an Gott. In einem Interview mit der Bild-Zeitung bekannte er im Juni 2011:

„Ja, ich glaube an Gott und bete auch. Aber sportliche Dinge sind dann nicht das Thema.“

 

Wir führten im letzten Jahr ein Interview mit Peter Neuer, dem Vater von Manuel Neuer, in dem Peter Neuer das Talent seines Sohnes als von Gott gegeben bezeichnete. Wörtlich sagte Manuel’s Vater:

„Für mich ist das Talent meines Sohnes ein Geschenk Gottes.“

Unser Interview mit Peter Neuer gibt es HIER

 

Quellen: instagram.com, n-tv.de, bild.de (1), sport1.de, domradio.de, bild.de (2), promisglauben.de

 

Hier der aktuelle Post von Joshua Kimmich, in dem er die Gesellschaft tragende Werte hervorhebt:

 

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Die Situation ist ernst und außergewöhnlich, die Gesundheit in diesen Tagen steht über allem. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, den Kampf gegen das Virus und die Folgen anzugehen. Das Engagement in der Bevölkerung ist bemerkenswert, es ist großartig! Nie war Solidarität untereinander wichtiger als heute, im Kleinen wie im Großen. Wir als @DFBteam wollen unseren Teil dazu beitragen, das gegenseitige Helfen unterstützen und fördern – deshalb haben wir uns entschieden, 2.5 Mio. Euro für den guten Zweck zu spenden. Jede Tat, jede Geste zählt. Auf Plattformen wie @wirhelfen.eu bieten Menschen in ganz Deutschland unter anderem ihre Hilfe an. Wir sind gemeinsam als Gesellschaft mehr gefordert denn je. Wichtig ist, auf Menschen zu hören, auf die es in dieser Zeit besonders ankommt, die die Expertise haben und uns Richtlinien an die Hand geben, um das Virus bestmöglich einzudämmen. Tiefe Dankbarkeit für alle Menschen im medizinischen Bereich, die sich für uns aufopfern, für alle, die unsere Versorgung sicherstellen! Bleibt alle gesund und passt auf euch auf.

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