Foto: Ausschnitt aus Film "Und vorne hilft der liebe Gott" (Mit freundlicher Genehmigung von David Kadel)

Erfolgscoach Jürgen Klopp, der in Liverpool zu einem Weltstar aufgestiegen ist, gab aktuell dem Magazin Sportbuzzer ein beeindruckendes Interview, in dem er Einblicke in sein Privatleben und sein Weltbild gab. Dabei brachte der 53-Jährige, dem der christliche Glauben wegweisende Orientierung gibt (wir berichteten), zum Ausdruck, dass Werte wie Zufriedenheit, Dankbarkeit, Freundschaft, Demut, Vertrauen und Empathie sein Leben begleiten. Am wichtigsten ist ihm seine Familie.

Danach gefragt, ob er ein glücklicher Mensch sei, betonte Kloppo:

„Ja, und zwar so was von!“

Er habe vor 20 Jahren mit seiner Ulla „die Frau meines Lebens“ gefunden, was er als den schönsten Moment in seinem Leben sieht. Mit ihr habe er eine „wunderbare Familie“ und zudem „herrliche Freunde“. Weiter betonte er, dass ihn auch sein Job erfüllt.

Gerade jetzt im Urlaub, wo er wie jedes Jahr im Sommer „eine richtig gute, chillige Zeit“ auf Sylt verbringt, ist Klopp komplett für seine Familie und Freunde da. Dazu betonte er:

„Im Urlaub bin ich Vater, Ehemann, Freund.“

Auch gab Klopp Einblick in seinen Tagesablauf im Alltag, der mit Glamour sehr wenig zu tun hat, sondern sehr bodenständig abläuft.

Eine demütige Lebenseinstellung ließ Jürgen Klopp auf die Frage, wie es sich anfühle, „der beliebteste, bekannteste und erfolgreichste Trainer der Welt“ zu sein, erkennen, indem er erwiderte:

„Sie sollten unbedingt sparsamer mit Superlativen umgehen.“

So sei es noch gar nicht so lange her, dass es geheißen habe, „dass Klopp kein Finale und in diesem Leben ganz bestimmt nicht die Premier League gewinnen kann“.

Zur Anmerkung, dass er von vielen für den „Allerbesten“ gehalten werde, erklärte der 53-Jährige, dass er heute zwar „ein besserer Trainer als vor zehn Jahren“ sei, dass seine Erfolge aber ohne sein Team nicht zu denken wären. Dazu betonte er den Wert des Vertrauens mit folgenden Worten:

„Ich vertraue meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu 100 Prozent, der LFC ist weit entfernt von einer One-Man-Show.“

Auch im Umgang mit seinen Spieler ist ihm ein gutes Miteinander, das von Vertrauen und Respekt geprägt ist, wichtig. Bei der Auswahl seiner Spieler setzt er in erster Linie auf die Persönlichkeit und den Charakter, weil er der Meinung ist, dass in wichtigen Spielen Mentalität Qualität schlägt, wie er im Sportbuzzer-Interview nochmals mit einem fetten „Yes“ bestätigte. Dies habe ihn selbst in seiner Karriere als Spieler ausgezeichnet. Dazu sagte er süffisant:

„Von der Einstellung her war ich erste Liga, vom Talent her vierte. Heraus kam die zweite.“

Seinen besonderen Charakter zeigte der Liverpool-Coach an der Stelle des Interviews, wo er gefragt wurde, ob er Angst hatte, dass der Covid-19-Virus zum Abbruch der Premiere-League hätte führen können und Liverpool dann nach 30 Jahren doch nicht Meister geworden wäre. Dazu betonte Klopp:

„Der Fußball ist für mich extrem wichtig, aber eben auch nicht alles.“

Während der schlimmsten Phase der Corona-Pandemie sei der Fußball, so der 53-Jährige, nicht wichtig gewesen. Weiter sagte er:

„Meine Gedanken kreisten nicht um unseren Titel, sondern um Corona, um die vielen Toten und Kranken. Um die Menschen, die rund um die Uhr in Krankenhäusern schuften. Um Menschen, die um ihre Existenz fürchteten oder sie verloren haben.“

Das Interview mit Sportbuzzer gibt es HIER

Orientierung im Leben gibt Jürgen Klopp der christliche Glaube, der ein wichtiger Bezugspunkt für ihn ist, wie er in Beiträgen zu den Projekten „Die Fußball-Bibel“, „Und vorne hilft der liebe Gott“ oder aktuell „Was macht dich stark“ vom Autor und Mentaltrainer David Kadel zum Ausdruck brachte. So bezeichnete er den Glauben an Jesus als „Fixstern“ oder „treuen Begleiter“, der „immer da“ ist.

Auch in Interviews bekennt sich der Erfolgs-Coach auf Nachfrage zu seinem Glauben. So erklärte er etwa im Interview mit der Frankfurter Rundschau einmal:

„Wenn ich im Glauben auf mich und mein Leben schaue – und die Zeit dafür nehme ich mir jeden Tag –, dann fühle ich mich einfach sensationell gut aufgehoben.“

Jürgen Klopp – ein sensationeller Typ!

Quellen: sportbuzzer.de, welt.de, undvornehilftderliebegott.de, fr.de

 

Im Filmprojekt „Und vorne hilft der liebe Gott“ sprach Jürgen Klopp sehr offen und tiefgründig über seinen Glauben.

Hier ein Ausschnitt, in dem er die besondere Rolle von Jesus Christus für sein Leben hervorhebt: