Foto: Ausschnitt aus Film "Und vorne hilft der liebe Gott" (Mit freundlicher Genehmigung von David Kadel)

Fantastischer Clip aus einem Interview von Jürgen Klopp mit David Kadel zu dessen Film „Und vorne hilft der liebe Gott“!

90 bemerkenswerte Sekunden (siehe unten)!

Warum er sich auf Nachfrage offen zu seinem Glauben bekennt, sagte Jürgen Klopp einmal in einem bemerkenswerten Interview mit der Frankfurter Rundschau im September 2012. Auf die Anmerkung, ob sein öffentliches Bekenntnis zum Glauben für ihn ein Missionsauftrag sei, antwortete Jürgen Klopp schlagfertig:

„Damit mal eins klar ist: Ich bin noch nie in ein Interview gegangen und habe gesagt: So, Leute, lasst uns mal vom Glauben reden! Das verstehe ich bei Euch Journalisten auch nicht: Ihr tut immer so. Dabei seid Ihr es, die mich ständig danach fragt. So wie Sie jetzt auch wieder. Meinetwegen können Sie es sein lassen – also, wenn es Sie nicht interessiert, meine ich.“

Auf die anschließende Anmerkung, dass Interesse an einer Auskunft bestünde, aber „andere Gesprächspartner“ vielleicht sagen würden, dass Religion Privatsache sei, er hingegen offen darüber reden würde, betonte Kloppo:

„Ja, klar. Gläubig sein, aber nicht darüber reden wollen – ich wüsste überhaupt nicht, wie das gehen sollte! Wer mich nach meinem Glauben fragt, dem gebe ich Auskunft. Nicht, weil ich einen missionarischen Anspruch hätte. Der Glaube ist ja schon etwas sehr Persönliches, weil man ihn mit sich selbst ausmacht. Aber wenn ich im Glauben auf mich und mein Leben schaue – und die Zeit dafür nehme ich mir jeden Tag –, dann fühle ich mich einfach sensationell gut aufgehoben. Und ich finde es schade, wenn anderen Leuten dieses Gefühl der Geborgenheit fehlt – ohne es zu wissen, logischerweise, denn sonst würden sie wahrscheinlich danach suchen.“

Quelle: fr.de