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Pop-Star Justin Bieber, der über Jahre mit Depressionen zu kämpfen hatte, fand durch die Hinwendung zu Gott wieder Halt im Leben (wir berichteten). Wie „Variety“ aktuell berichtet, sprach der 25-jährige, der vor kurzem mit dem Song „Yummy“ seine erste Solo-Single nach vier Jahren veröffentlichte, bei der Präsentation seines demnächst erscheinenden, neuen Albums in Los Angeles auch über die schweren Phasen seines Lebens und den Halt, den er in Gott fand. Rtl.de titelte prompt „Justin Bieber: Gott hat mich gerettet“.

Als Justin Bieber über sein schwieriges Erwachsenwerden samt psychischer Probleme und Depressionen sprach, brachte er unter Tränen zum Ausdruck, wie schlecht es ihm ging. Dazu äußerte er:

„Ich hätte nie gedacht, dass ich noch am Leben wäre, geschweige denn hier stehen würde..“

Während sein Manager Scooter Braun zu ihm gehalten habe und mit ihm „durch einen Haufen Scheiße gegangen“ sei, sei er hingegen von der Musikindustrie und vielen Menschen verletzt worden. In dieser Zeit, in der er sich einsam und verlassen fühlte und nicht mehr wusste, wem er vertrauen könne, wandte er sich an Gott. Dazu erklärte er in seiner emotionalen Ansprache:

„Ich habe das Gefühl, dass Gott mich aus einem sehr dunklen Ort befreit hat.“

In einem Instagram-Post am 2. Mai 2019 berichtete er  über die Erfahrung seiner Hinwendung zu Gott u.a. wie folgt:

„Höre nicht auf zu kämpfen oder der Kampf hat gewonnen. Kämpfe für das, was du liebst und für denjenigen, den du liebst und lass die Angst nicht gewinnen. Gott hat uns keinen Geist der Furcht gegeben, sondern die Kraft der Liebe! (…) Ich habe die Wahrheit über mich selbst nicht geglaubt. Ich habe es nicht geglaubt, dass ich geliebt werde. Ich habe nicht geglaubt, dass mir vergeben wurde. Es ist hart für mich daran zu glauben. (…) Gott hat keine Angst vor deinem Schmerz und deiner Zerrissenheit. Er heißt sie sogar willkommen. (…) Er liebt und sorgt sich um dich! (…) Er akzeptiert dich so, wie du bist. Er liebt dich und vergibt dir und heißt dich jedes Mal in seinen Armen willkommen, wenn du dich schlecht fühlst. Er ist ein perfekter und liebevoller Gott!“

Bei seiner aktuellen Ansprache resümierte er nun mit Blick auf die schwere Phase seines Lebens:

„In der Schwäche liegt die Kraft.“

Diese Erfahrung wie Erkenntnis erinnert stark an die Worte des Apostes Paulus im zweiten Korinterbrief im Neuen Testament der Bibel (2. Kor 12,1-10). Im Vers 10 heißt es dort: Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“

Quellen: rtl.de, focus.de, instagram.com