Der Kinderliedermacher Rolf Zuckowski, der mit über 20 Millionen verkauften Tonträgern zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlern in Deutschland gehört und einer der „Väter“ der Märchenfigur Tabaluga ist, bringt mit seinen Liedern immer wieder christliche Werte zum Ausdruck. Dabei spielt der christliche Glaube in seinem Leben eine wichtige Rolle, wie der heute 73-Jährige in Interviews immer wieder mal erklärte (wir berichteten).

Aktuell sprach Rolf Zuckowski, dessen Lieder wie „Du da im Radio“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“ zu deutschen Evergreens wurden, im NDR-Interview über die Bedeutung der Bibel für seine Lieder. Dabei nannte er auch seine Lieblingsbibelstelle aus dem Matthäus-Evangelium: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Überdies erklärte er sich auch zu seinem Glauben und beschrieb sich dabei als ein vom Glauben getragen Suchender, der sich „nicht täglich bewusst“ sei, dass er glaube. Diesbezüglich erklärte der Musiker:

„Wenn ich an den Glauben nicht glauben würde, würde ich ihn mir auch nicht suchen. Ich finde immer wieder Momente, in denen ich merke, dieser Glaube gibt mir Halt.“

Es gebe „viele Bibelstellen“, die er nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen trage und die ihm insbesondere in Momenten der Unsicherheit Orientierung geben. Dazu sagte er weiter:

„Dann merke ich, ohne den Glauben und ohne das, was ich schon gehört und gelesen habe, würde ich hilfloser sein.“

Auch wenn er sich mit dem Glauben „an den persönlichen lieben Gott“ schwer tue, so glaube er doch „an eine göttliche Kraft“.

Im April 2019 beschrieb Rolf Zuckowski im Interview mit domradio.de die Vorbildfunktion, die Jesus Christus für sein Leben hat, u.a. mit folgenden Worten:

„Dass Christus in die Welt gekommen ist, ist für mich der wichtigste moralische Leitfaden im Leben. Ich habe noch keinen wichtigeren gefunden.“

Im NDR-Interview beschrieb Zuckowski, welchen Einfluss Jesus und die Bibel auf einige seiner Lieder wie etwa „Und wenn er wirklich wieder käme“ haben. Auch in seiner Vorstellung vom Himmelreich ist die biblische Orientierung von Rolf Zuckowski zu erkennen. So sieht er das Himmelreich „schon hier im Leben (…), wenn man ab und zu so ein Himmelreichgefühl hat“ wie etwa im Verliebtsein, in einer Naturbeobachtung oder in der Musik. Dazu erklärte der 73-Jährige weiter:

„Dann wächst ganz langsam ein Vertrauen, dass es auch ein noch größeres Himmelreich gibt, das wir uns hier gar nicht vorstellen können.“

Dadurch dass schon auf Erden solche Erfahrungen möglich sind, könne der Glaube in einem weiter wachsen, so Zuckowski.

Quellen: ndr.de, domradio.de

 

Hier Rolf Zuckowski mit seinem Evergreen „Du da im Radio“ aus den 80er Jahren – Musik, die nicht nur Kinderseelen berührt:

 

 

Wie es zu diesem Lied überhaupt kam, könnt ihr mit einem Klick HIER erfahren.