Rolf Zuckowski ist seit 40 Jahren der Star in der Liedermacher-Szene für Kids. Neben Ohrwürmern wie „Die Jahresuhr“, „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“ ist er auch einer der Erfinder der Tabaluga-Figur. Mit seinem neusten Album „Wär uns der Himmel immer so nah“ geht er neue Wege und liefert Songs für für gemütliche und besinnliche Abende im Advent.

Im aktuellen Interview mit katholisch.de sprach er auch über seine persönliche Verbindung zum Glauben und seine christlich geprägten Lieder.

Als Kind der Hansestadt Hamburg sei Religiosität in seiner Famie „nicht unbedingt im Haushalt gelebt“ worden, sondern eher durch die Schule und den Religionsunterricht vermittelt worden. Weiter sagt er:

„Ich habe mich aber in späteren Jahren in einiges hineingelesen und auch einige Menschen, auch Kirchenleute, gefunden, die mir viele Dinge etwas besser eröffnen konnten. Und ich habe versucht, das in meinen Liedern zu reflektieren.“

Die Diskussion in der Adventszeit um die Konsumfigur ‚Weihnachtsmann‘ und den heiligen Nikolaus sieht Zuckowski indes entspannt. Als Hamburger Kind sei der Weihnachtsmann für ihn eine Figur gewesen, „an der man nicht vorbeikam“, der aber „nichts Überhöhtes“ war, „sondern einfach ein verkleideter Mann“. Weiter betont er:

„Aber das Christkind oder der heilige Nikolaus haben sehr viel mehr Inhalt und sehr viel mehr Würde. Wenn man den Weihnachtsmann mit etwas Humor sieht und wenn man in diese irdische Figur nicht zu viel Autorität hineinlegt, dann kann sie aber nicht schaden.“

Sein neues Album „Wär uns der Himmel immer so nah“ soll sein „wie ein weihnachtliches Programm im Radio sein, das von Anfang bis Ende durchgestaltet ist“.

Die Lieder sind nicht nur besinnlich. Gerade bei Texten wie „Und wenn er wirklich wiederkäm“ ist der Hörer ja schon herausgefordert. Dieses Lied setzt sich mit der Frage auseinandersetzen, wie Jesus heute vor uns stehen würde.

Im letzten Song seines Albums bringt Zuckowski zu Ausdruck, dass Weihnachten manchmal ein bisschen weh tut. Dazu sagt er u. a.:

„Die Weihnachtswohlstandswelt, in der die meisten von uns Weihnachten feiern können, steht doch in teilweise schon schmerzhaftem Kontrast zur Bitterkeit, in der viele weltweit das Weihnachtsfest erleben. Das habe ich versucht, so auszudrücken.“

 

Das komplette Interview gibt’s unter katholisch.de

 

Hier ein Lied aus dem neuen Album