Am Silvestertag fassten viele Menschen auf der ganzen Welt wieder gute Vorsätze für das neue Jahr. Einer, der von einer nachhaltigen Veränderung in seinem Leben berichten kann, ist der Hardrocker Brian Welch. Er entschied sich für ein Leben mit Jesus Christus. Darüber berichtet er auch in seinem aktuellen Dokumentarfilm „Loud Krazy Love“.

Anfang 2005 verließ Leadgitarrist Brian Welch die Nu-Metal-Band Korn, mit der er bis dahin 25 Millionen Platten verkaufte, vor riesigen Fanmassen spielte und zwei Grammys gewann. Als er sich in seinem selbstgewählten Lebensstil mit Drogen fast selbst umbrachte, zog er die Reißleine. Durch die Hinwendung zum christlichen Glauben wollte er u. a. seine Tochter nicht länger den Begleiterscheinungen des Musikerdaseins ihres Vaters aussetzen. Im März 2005 ließ er sich im Fluss Jordan im Nahen Osten taufen, um seine Verbundenheit mit Gott zu unterstreichen. Nach seiner inneren Heilung kehrte er 2013 zur Band Korn zurück, wobei seine Musikerkollegen mittlerweile auch ihren Lebensstill geändert hatten. Zudem ist mittlerweile auch der Bassist Reginald Arvizu gläubiger Christ, wozu dieser sich auch immer wieder öffentlich bekennt.

Aktuell zeigt Brian Welch im Dokumentarfilm mit dem Titel „Loud Krazy Love“ („Laut, verrückt, Liebe“), wie Jesus ihm half,  die turbulente Beziehung zu seiner Tochter zu heilen, und ihn so veränderte, dass aus einem selbstbessesenen, wilden und chaotischen Hardrocker ein geisterfüllter Mann und liebender Vater wurde. Der Film zeigt nach Angaben von jesus.ch die bemerkenswerte Geschichte eines Mannes, der einen 23-Millionen-Dollar-Plattenvertrag hinter sich ließ, um sich mit gleicher Hingabe in die Single-Vaterschaft und den Glauben zu stürzen. Im Plot heißt es u. a.:

„Für den Leadgitarristen Brian ‚Head‘ Welch wurde ein Traum wahr, der einem wütenden Albtraum von Selbsthass und Sucht Platz machte. Allein verantwortlich für seine Grundschultochter suchte Brian Trost an dem einen Ort, von dem er nie gedacht hätte, dass er dazu gehören könnte. Kirche.“

Über seine Hinwendung zum Glauben sagte der heute 48-jährige einmal:

„Alles änderte sich, als ich mich langsam mit den Drogen selbst umbrachte und Gott meine letzte Rettung war. Eines Nachts, ich war wieder mal auf ‚Meth‘, las ich in der Bibel und fragte mich, ob Gott existierte. Plötzlich spürte ich dieses unglaubliche, verrückte, euphorische Gefühl.“

Diese Erfahrung und seine Veränderung beschrieb er auch in seinem Buch „Rette mich vor mir selbst: Warum ich Gott fand und Korn hinschmiss“ . Durch seinen Glauben kam er auch von den Drogen los. Dazu sagte er einmal:

„Dieses Gefühl von Liebe und Frieden überall um mich herum, das meinen Drogenrausch schließlich niederrang: Ich wusste, es war die Gegenwart Gottes. Am nächsten Morgen warf ich all meine Drogen weg und änderte mein Leben.“

Und weiter:

„Ich habe seitdem noch öfter solche Erfahrungen gemacht und wenn Gott nicht sehr real für mich wäre, würde ich nicht so leben. In Gott habe ich endlich Frieden gefunden.“

Er verstehe Leute, die nicht an Gott glauben, da er schließlich früher genauso gewesen sei. Gleichzeitig kritisiert Brian Welch solche so genannten Christen, die vor allem damit beschäftigt sind, über andere zu richten und zu urteilen, die nicht nach ihren Maßstäben leben. So schrecken nach Ansicht von Brian Welch viele Hardliner mit extremen Äußerungen gerade in sozialen Medien suchende Menschen vom christlichen Glauben ab, in dem es ja in erster Linie um die Beziehung zum dreifaltigen Gott geht.

Es koste viel Kraft, mit Menschen über die Liebe Gottes zu sprechen, wenn andere sie gleichzeitig mit verurteilenden Worten verscheuchen. Brian Welch denkt dabei an Menschen, denen er auf seine Touren begegnet und mit denen er über den christlichen Glauben spricht. Dazu betonte er einmal:

„Die meisten von ihnen brauchen etwas Zeit. Viele Tränen werden vergossen und die Herzen werden weicher. Jeder herzlose Kommentar von richtenden Personen führt jedoch dazu, dass sich ihre Herzen gegenüber Christus wieder verhärten.“

Welch wahren Worte!

Quellen: jesus.ch (1), metal-hammer.de, jesus.ch (2), pro-medienmagazin.de, jesus.ch (3)