Was dachte der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi (1869-1948) über Jesus Christus? Die Antwort gibt ein Brief Gandhis, der jetzt verkauft werden soll. Darin bezeichnet Gandhi Jesus als „einen der größten Lehrer der Menschheit“. Wie der britische Sender BBC unter Berufung auf den Verkäufer, die Raab Collection in Ardmore im US-Bundesstat Pennsylvania berichtet, handelt es sich um den bislang einzigen auf dem öffentlichen Markt erhältlichen Brief mit einer Äußerung Gandhis zu Jesus.

Der maschinengeschriebene Brief mit Gandhis Unterschrift ist auf den 26. April 1926 datiert und an Milton Newberry Frantz, einen US-Autor und Kirchenvertreter gerichtet, der Gandhi um die Lektüre seines Gedichtbandes über das Christentum gebeten hatte. Gandhi schrieb Frantz, dass er dessen Glauben an Jesus als höchste Manifestation einer nicht sichtbaren Wirklichkeit nicht teilen könne. Wörtlich heißt es weiter:

„Ich kam nicht über die Einsicht hinaus, dass Jesus einer der größten Lehrer der Menschheit war.“

Weiter wirbt Gandhi in dem Brief für ein friedliches Zusammenleben der Religionen bei gleichzeitiger Toleranz gegenüber den jeweiligen Konfessionen.

Quelle: katholisch.de

 

Schon zu Lebzeiten war Gandhi weltberühmt, für viele ein Vorbild und so anerkannt, dass er mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert wurde. In seinem Todesjahr wurde dieser Nobelpreis symbolisch nicht vergeben. Ebenso wie Nelson Mandela oder Martin Luther King gilt er als herausragender Vertreter im Freiheitskampf gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit.

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“

Eine beeindruckende Sammlung mit Zitaten von Mahatma Gandhi gibt’s hier