Gladbach-Trainer Marco Rose wuchs einst in der DDR atheistisch auf. Über „gewisse Lebensumstände“ fand er zum Glauben an Gott (wir berichteten). Aktuell sprach der 42-jährige in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über seinen Glauben.

Dazu sagte er:

„Ich will niemanden missionarisch bekehren – auch wenn ich überzeugt bin, dass es sich lohnt, auf die Botschaft von Jesus zu hören.“

Der Kontakt zu Gott gebe ihm Kraft und mache ihn zu einem reflektierenden Menschen, wobei er weit davon entfernt sei, ein perfekter Christ zu sein, so der neue Gladbach-Trainer.

Die Kirche bezeichnete er als ruhigen und schönen Ort. Dazu betonte Rose:

„Ich gehe auch gerne in die Kirche.“

 

Seinen Weg zum Glauben beschrieb Marco Rose im Juli 2018 in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten wie folgt:

„Ich habe eine spannende Geschichte hinter mir. In der DDR wurde ja eher atheistisch erzogen. Ich bin auch nicht getauft und habe mich trotzdem über gewisse Lebensumstände entschieden, mit Gott zu leben.“

Diese Entscheidungen habe positive Auswirkungen auf sein Leben und sein Gewissen. Zweifel im Glauben seien ihm dabei aber nicht fremd, weswegen er den Glauben auch als „ewiges Ringen“ bezeichnete.

Quellen: sz.de, sn.at