Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0, 2016-05-23 Felix Vörtler, Claudia Michelsen, Matthias Matschke by Sandro Halank–2, cropped, CC BY-SA 3.0

Der Schauspieler Mattias Matschke, der mit Serien wie „Pastewka“ und „Ladykracher“ bekannt wurde und vom 8. März an in vier neuen Folgen der ZDF-Reihe „Professor T.“ zu sehen sein wird, wäre um ein Haar Religionslehrer geworden. Das sagte der 50-jährige den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Freitagsausgaben). Bis er ins Schauspielfach wechselte, studierte er Deutsch und Religion auf Lehramt.

Matthias Matschke betonte den Stellenwert, den das Fach Religion in der schulischen Laufbahn für ihn persönlich hatte und betonte:

„Religion war für mich in der Schule das befreiendste Fach, weil dort alles stattfand, was sonst nur en passant zur Sprache kommt.“

Und weiter:

„Ich hatte Lust, mich auf diese Spur zu begeben und auch so ein Ritter für die Freiheit zu werden.“

Vorbild sei sein eigener Religionslehrer, der Schriftsteller und Theologe Arnulf Zitelmann gewesen. Mit Blick auf ihn sagte er:

„Wir übten bei ihm das konsequente, freie Denken – bis hinein in die Position des anderen.“

Dies bezeichnete er weiter als die Voraussetzung, um mit den Worten von Martin Luther frei sagen zu können: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Dazu führte der Schauspieler weiter aus:

„Das war unsere Hauptaufgabe: zu erkennen, was das Menschsein für einen Wert besitzt.“

Er würde sich wünschen, „dass das Bewusstsein dafür wieder mehr in den Vordergrund geriete“, so Matschke.

Sein Verhältnis zu Gott beschrieb Matschke so: „Jemand hat mal über Gott gesagt: ‚Wir grüßen uns, aber wir reden nicht miteinander.‘ Das finde ich eine sehr schöne Formulierung.“

Das komplette Interview gibt’s HIER