Sportdirektor Max Eberl von Bundesligist Borussia Mönchengladbach engagiert sich künftig gemeinsam mit Gladbach-Trainer Marc Rose bei der Common-Goal-Bewegung, deren Mitglieder mindestens ein Prozent ihres Jahresgehalts an Fußball-basierte Wohltätigkeitsprojekte spenden.

Zu seiner Motivation erklärte Max Eberl:

„Dieses Zeichen in die Gesellschaft zu senden, ist für mich das richtige. Natürlich wünschen wir uns, dass sich uns viele Menschen anschließen. Gemeinsam sind wir stark.“

Weiter plädierte der 47-Jährige für ein wieder stärkeres Bewusstsein für Solidarität und Nächstenliebe in der Gesellschaft, indem er betonte:

„Wenn ich mir etwas nach dieser Corona-Pandemie wünschen würde, dann, dass die Solidarität, die von vielen Menschen proklamiert wurde, in Zukunft auch die neue Normalität bestimmt.“

„Common Goal“ wurde im August 2017 ins Leben gerufen. Bis heute haben sich namhafte Profis dieser Initiative angeschlossen wie etwa Jürgen Klopp, Paulo Dybala, Mats Hummels, Serge Gnabry oder Julian Nagelsmann.

Ähnlich wie Max Eberl begründete Marco Rose mit Blick auf Menschen, die durch Corona ins Abseits geraten sind, seine Motivation, sich „Common-Goal“ anzuschließen. Er erklärte:

„Ich fände es schön, wenn man den vielen Worten auch Taten folgen lässt.“

Marco Rose bezieht seine Wertehaltung aus seinem christlichen Glauben, zu dem er sich öffentlich bekennt (wir berichteten). Im Interview mit den Salzburger Nachrichten im Juli 2018 beschrieb er sich wie folgt:

„Ich mag Menschen, bin relativ einfach im Umgang und christlich geprägt. Ich versuche Menschen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte.“

Zu seinem Glauben sagte er:

„Ich glaube an Gott. Ich habe eine spannende Geschichte hinter mir. In der DDR wurde ja eher atheistisch erzogen. Ich bin auch nicht getauft und habe mich trotzdem über gewisse Lebensumstände entschieden, mit Gott zu leben.“

Quellen: sport1.de, kicker.de, katholisch.de, sn.at